Mediation zur Streitschlichtung – Kurz und schmerzhaft

In einem sehr guten Artikel beschreibt Stefan Locke die Mediation. Einmal an Hand eines Beispiels aber auch die Abgrenzung zur Schlichtung wie sie Heiner Geißler bei Stuttgart 21 gemacht hat, wird vorgenommen. Auch auf das Thema Rechtschutz geht er dabei ein. Eine gute Übersicht über Rechtsschutzversicherungen, die Mediation übernehmen finden Sie hier.

Den vollständigen Artikel der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung finden Sie hier.

Einstieg zu www.mediation.de und www.mediator-finden.de erleichtert

www.mediation.de und www.mediator-finden.de sind jetzt auch im Open Directory Project (ODP) bzw. DMOZ aufgenommen worden. Das ist das größte von Menschen gepflegte Webverzeichnis des World Wide Web. Die Inhalte des Projekts sind Open-Content und werden von freiwilligen Redakteuren, den so genannten Editoren, bearbeitet und aktualisiert.

Außerdem haben wir für häufig vorkommende Suchbegriffe spezielle Einstiegsseiten geschaffen, und zwar

http://www.mediatorenverzeichnis-d.de
http://www.mediatorenverzeichnis-web.de
http://www.mediatorenverzeichnis-deutschland.de
http://www.wer-ist-mediator.de
http://www.www-mediation.de
http://www.was-ist-mediator.de
http://www.was-ist-ein-mediator.de
http://www.mediation-erklaeren.de
http://www.mediator-werden.de
http://www.mediation-definition.de
http://www.mediator-definition.de
http://www.mediation-verband.de
http://www.mediatorsuchservice.de

 

gerichtliche Mediation wird kostenpflichtig

Einem Artikel der Financial Times Deutschland vom 15.07.2011  zufolge fordern die Rechtsexperten der Union und FDP , das auch die Richtermediation kostenpflichtig werden soll. In Erwägung gezogen wird dabei ein Stundensatz von 80-100 €. Im Prinzip ist diese Anregung zu befürworten, wobei die angestrebeten Stundensätze es freiberuflich tätigen Mediatoren immer noch nicht erlauben, wirtschaftlich zu konkurrenzfähigen Preise zu arbeiten.

Eine Mediationskostenhilfe ist dem Artikel zufolge nach wie vor nicht im Gespräch.

Geeinigt haben sich FDP und Union angeblich bereits auf gesetzliche Mindeststandards für Aus- und Fortbildung in Höhe von 120 Stunden. Dieses wird vielen Mediatoren immer noch als zu wenig erscheinen, auf der anderen Seite wird es einen Boom an Zusatzausbildungen für Rechtsanwälte bedingen, bei denen heute nur 90 Stunden vorgesehen sind.

Diese Zusatzausbildungen werden sobald sie konzipiert sind, sicherlich  auch im Portal http://www.mediation.de zu finden sein bzw. bei www.mediationsausbildung-finden.de.

Alternative Streitbeilegungsverfahren (ADR)

Die EU-Kommission hat am 18.01.2011 folgende Meldung veröffentlicht:

Verbraucher: Streitigkeiten schneller, kostengünstiger und problemloser außergerichtlich beilegen

Wenn es zu Streitigkeiten in Bezug auf eine Ware oder eine Dienstleistung kommt, können die Verbraucher zur Beilegung dieser Streitigkeiten das ADR-Verfahren in Anspruch nehmen.

John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, erklärte: „Alle Verbraucher in der EU müssen Zugang zu einem einfachen, schnellen und kostengünstigen Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten mit Gewerbetreibenden haben.”

Bestimmendes Merkmal dieses Verfahrens ist die außergerichtliche Einigung.

Ein neutraler Dritter – ein Schlichter oder ein Mediator – schlägt dabei eine Lösung vor oder bringt die Parteien zusammen, damit sie gemeinsam eine Lösung finden. ADR-Verfahren umfassen weder die Systeme der Unternehmen für Kundenbeschwerden noch die direkte gütliche Einigung zwischen Verbraucher und Gewerbetreibendem und auch keine gerichtlichen Mediationsverfahren. Im Rahmen der außergerichtlichen Streitbeilegung werden vor allem Einzelfälle bearbeitet. Wenn diese ähnlich geartet sind, können auch mehrere Einzelfälle zusammengefasst werden.

Gegenwärtig gibt es in der EU mindestens 750 verschiedene ADR-Systeme.

Um ein EU-weites System einrichten zu können, wie es das Arbeitsprogramm der Kommission für 2011 vorsieht, sind daher weitere Maßnahmen auf EU-Ebene erforderlich.

Die Ergebnisse der Konsultation, die bis zum 15. März 2011 gelaufen ist, werden in die Gestaltung des Kommissionsvorschlags für einen Rechtsakt einfließen, der im November 2011 vorgelegt werden soll.

Weitere Informationen