PwC Studienserie zum Konfliktmanagement

Dr. Michael Hammes, Dr. Felix Wendenburg, Prof. Dr. Thomas Knobloch und Nicole Becker stellten heute auf der Tagung Konfliktmanagement IV   an der Bucerius Law School die derzeit in Arbeit befindliche 4. Studie zum Konfliktmanagement vor. In dieser geht es um Erkenntnisse aus der Umsetzung eines Konfliktmanagementsystems (KMS), Rolle von Qualitätsaspekten und Qualitätssicherung,

Fokus der Studie IV ist:

  • Ein Praxisupdate des Viadrina Komponentenmodells
  • Wie gelangt man vom Teil KMS zum Gesamt KMS ( Teil KMS können sein: Konflikte am Arbeitsplatz, im Vertrieb, im B2C, im B2B)
  • Drei deskriptive Modelle zur Beschreibbarkeit von Kostenquellen, Steuerungsaspekten eines KMS, und Faktoren für Qualitätssicherung.
  • Tools zur Abbildung von Schadenswerten und Identifizierung des Handlungsbedarfs.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei auf die Einbindung des Konfliktmanagements in die Führungsstruktur des Unternehmens gelegt.  Eine wert-/nicht werteorientierte Unternehmensführung muss laut Professor Knobloch insbesondere auch Unternehmensrisiken berücksichtigen und diese haben eine maßgebliche Konfliktkomponente. Daraus lässt sich dann ableiten, dass Konfliktmanagement ein integraler Bestandteil des Risikomanagements sein muss. Entsprechend wird somit ein CMRM Tool abgeleitet, wobei CM für eine aus einer RisikoMap (RM) abgeleitete ConflictMap steht.

Zum Status Quo der Qualität in Konfliktmanagementsystemen werden laut Nicole Becker empirische Befunde von SAP, Bombardier und der Bahn herangezogen, ebenso Ergebnisse einer Befragung der Round Table Mitglieder. Ergebnis werden Anforderungen, Herausforderungen und Kriterien der Qualitätssicherung im Konfliktmanagement sein, u.a. auch Aussagen welchen Beitrag Qualitätssicherung zum Risikomanagement und der Konfliktprävention haben kann.

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