18. Internationale Mediationstage Mediation, Mediationssupervision und Stimme 15. -18. Juni 2019 in Hamburg

Schwerpunkt: Mediation, Mediationssupervision und Stimme

Erleben Sie exzellente Expert*innen und inspirierende Impulse zum Thema Mediation, Mediationssupervision und Stimme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit Mediationsball, Winwinno-Preisverleihung..

Programm

Die Internationalen Mediationstage finden rund um den Internationalen Tag der Mediation – 18. Juni – statt. Seit ca. 2 Jahrzehnten einmal jährlich. Sie bieten dabei zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung, Inspiration sowie zur Fort- und Weiterbildung.

Mehr Information: Mediationstage DACH 2019 in Hamburg

18. Mediationskongress der Centrale für Mediation : Konfliktmanagement der Zukunft

Wie hat sich der private und gesellschaftliche Umgang der Menschen miteinander in den letzten Jahren verändert? Streiten wir heute anders als gestern? Wie können wir morgen besser streiten als heute?

Der stete Wandel im menschlichen Konfliktverhalten führt zu dem Bedarf und gleichzeitig zu der Chance, konsens-orientierte Verfahren wie die Mediation weiter in unserer Konfliktkultur zu verankern. Das setzt voraus, dass die Mediation auch fit ist für die Bewältigung der Konflikte von morgen.

Der 18. Mediations-Kongress 2019 in München fühlt den drängendsten Fragen der konsensualen Konfliktlösung auf den Zahn. Wir werden uns damit beschäftigen, wie man medial verschärfte Kommunikation wieder entschärfen kann. Wir werden uns fragen, ob sich die Rolle der Mediatorin für Frauen anders gestaltet als für Männer. Wir werden erörtern, wann in der Mediation Haftungsfallen drohen. Und wir werden überlegen, wie viel Digitalisierung die Mediation verträgt.

5./6. April 2019 in München

Programm Mediationskongress 2019

Bonner Mediationstag 2019

Der Verein Mediation fördern e.V. und die VHS Bonn laden  am 26.01. zum 14. Bonner Mediationstag 2019 ein. Der Mediationstag 2019 steht unter dem Titel “Der Lösung ist es egal, wie der Konflikt entstanden ist” in Anlehnung an einen Spruch des amerikanischen Psychotherapeuten Steve de Shazer.

MediatorInnen finden in Fachvorträgen (gemäß der ZMediatAusbV) Anregungen und darüber hinaus Raum für Austausch und zum Netzwerken. Zeitnah erscheint das detaillierte Programm hier.

Die Schirmherrschaft des Mediationstages hat Bonns OB Ashok Sridharan übernommen. Anmeldung zum Mediationstag bitte über die VHS. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungsort: VHS, Mülheimer Platz 1, Raum 1.11 (Saal)
Datum: Samstag, 26. Januar 2019, 09.30 bis 17.00 Uhr
Einlass: 9.30 Uhr; Programmbeginn: 10.00 Uhr
Entgelt: EUR 30,00 Euro, keine Ermäßigung möglich. Anmeldung empfohlen.

Neue Vertragsmodelle für Ausbildungsanbieter

Mediator-finden.de bietet ab sofort vereinfachte Vertragsmodelle für Ausbildungsanbieter, die Ihre Ausbildungen auf www.mediation.de veröffentlichen wollen und , die parallel ein Profil bei www.mediator-finden.de veröffentlichen.

Bestehende Anbieter werden sukzessive auf diese neuen vergünstigten Vertragsmodelle umgestellt.

Die Vertragsmodelle sind:

Vertragstyp Profi+ (verfügbar ab 09.10.2018)
Im Vertragstyp Profi+ wird zusätzlich zum Profil des Vertragstyps Profi noch die Eintragungen von zwei Ausbildungen/Jahr, die der Anbieter verantwortet bzw. verantwortlich anbietet in dem Ausbildungsverzeichnis auf der Seite www.mediation.de ermöglicht. Die Eintragung der Ausbildungen erfolgt durch die Mediation GmbH auf Antrag durch den Anbieter.

Vertragstyp Premium+ (verfügbar ab 09.10.2018)
Im Vertragstyp Premium können die Anbieter kostenpflichtig zusätzlich zu den Angaben im Vertragstyp Premium bis zu acht weitere Ausbildungen/Jahr, die der Anbieter verantwortet bzw. verantwortlich anbietet in dem Ausbildungsverzeichnis auf der Seite www.mediation.de eingetragen werden.Die Eintragung der Ausbildungen erfolgt durch die Mediation GmbH auf Antrag durch den Anbieter.

 

Kongress des Bundesverbandes Mediation in Dresden

„Vielfalt neu denken“. Mediationskongress 2016 in Dresden

  1. und 5. November 2016 im The Westin Hotel Dresden Bellevue

Dresden wurde in den letzten Monaten oft mit einer problematischen Radikalisierung von Meinungen zur Aufnahme und Integration von geflüchteten Menschen in Verbindung gebracht.

Dresden ist nun für den Bundesverband Mediation e.V. der Veranstaltungsort für dessen Jahrestagung.

“Wir setzen mit unserem Mediationskongress am 4. und 5. November 2016 deutschlandweit ein deutliches Zeichen für eine konstruktive Verständigung zwischen Menschen und für die bewusste Begegnung mit kulturellen, politischen, organisationalen und sozialen Unterschieden. Letztere begreifen und vermitteln wir als Bereicherung für eine vielfältige und zukunftsweisende Gesellschaft.“, so Alexandra Bielecke, Vorstand Bundesverband MEDIATION e.V.

Internationale und nationale ExpertInnen stellen ihr Wissen zur Verfügung und bieten Impulse für neue Perspektiven an. Sie berichten über positive Erfahrungen und Forschungserkenntnisse speziell aus den Bereichen Konfliktmanagement in Organisationen und Unternehmen, aus dem Zivilen Friedensdienst, dem Bereich der öffentlichen Planung und der Beratung von Städten und Gemeinden, der Gesundheit, der Elder Mediation und der Mediation in internationalen Kindschaftskonflikten sowie aus vielen weiteren verwandten beruflichen Kontexten wie dem Coaching, der Beratung und der Psychotherapie.

Bei 40 Veranstaltungen haben die Teilnehmer des Kongresses die Möglichkeit, die Spannweite der Einsatzfelder der Mediation kennenzulernen. „Wir sehen unser Kongressziel darin erreicht, wenn wir das vielfältige thematische Angebot unseres Kongresses nicht nur einem Fachpublikum zugänglich machen, sondern auch gerade denjenigen, die täglich mit Menschen arbeiten und dadurch auf ganz natürliche Weise Konflikte erleben. Denn da, wo verschiedene Persönlichkeiten aufeinander treffen, können Dissonanzen entstehen. Die Mediation zeigt, wie Kommunikation und Beziehungen wieder in Einklang kommen.“, so Alexandra Bielecke abschließend.

Mehr Informationen und Anmeldung hier: www.bm-kongress.de und facebook.com/bmkongress.

Programmflyer zum herunterladen

Verordnung zur Aus- und Weiterbildung Zertifizierter Mediator erlassen

am 21.08.2016 wurde nun endlich die lange angekündigte

erlassen.

Sie entspricht im wesentlichen dem Entwurf aus dem Januar 2014.

Ziel der Verordnung ist es Qualitätsstandards  zu schaffen.

Regelung für ausgebildete Mediatoren

Für bereits ausgebildete Mediatoren sind Übergangsbestimmungen geschaffen worden.

  • Als zertifizierter Mediator darf sich bezeichnen, wer vor dem 26. Juli 2012 eine Ausbildung zum Mediator im Umfang von mindestens 90 Zeitstunden abgeschlossenund anschließend als Mediator oder Co-Mediator mindestens vier Mediationen durchgeführt hat.
  • Als zertifizierter Mediator darf sich auch bezeichnen, wer vor dem 1. September 2017 einen den Anforderungen der Verordnung genügenden Ausbildungslehrgang erfolgreich beendet hat und bis zum 1. Oktober 2018 an einer Einzelsupervision im Anschluss an eine als Mediator oder Co-Mediator durchgeführte Mediation teilgenommen hat.

Können Sie sich bereits heute zertifizierter Mediator nennen?

Die Verordnung tritt am 01.09.2017, also in einem Jahr in Kraft. Erst ab diesem Zeitpunkt darf die Bezeichnung geführt werden.

Etablierung von Einzelsupervision

Die jetzt etablierte Qualitätssicherung durch Einzelsupervision war in dieser Form noch nicht im Verordnungsentwurf verankert war. U.a. müssen Mediatoren in den zwei Jahren nach ihrem Abschluss viermalig an einer Einzelsupervision teilnehmen müssen, um den Titel „zertifizierte/r Mediator/in“ führen zu können.

Verpflichtung zur Fortbildung

Der zertifizierte Mediator hat nach Abschluss der Ausbildung regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Der Umfang der Fortbildungsveranstaltungen beträgt innerhalb eines Zeitraums von vier Jahren mindestens 40 Zeitstunden.

Hier der Link zur Verordnung

Mehr Online Schlichtungen in Europa

SchlichtungsfälleDem Jahresbericht 2015 des Europäischen Verbraucherzentrums zur Folge ist die Zahl der Onlineschlichtungen in 2015 gestiegen:

Die Centrale für Mediation schreibt dazu:

„10.250 grenzüberschreitende Beschwerden bearbeiteten die Juristen des Zentrums im vergangenen Jahr, von denen fast dreiviertel aller Fälle zu Gunsten der Verbraucher gelöst werden konnten. Der durchschnittliche Streitwert der Konflikte betrug 360,92 €. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer lag bei rund 43 Tagen. Vor allem in Bereichen wie Online-Shopping sowie Transport und Tourismus stießen Verbraucher auf Probleme. Unter dem Dach des Kehler Vereins finden sich nicht nur die Europäischen Verbraucherzentren Deutschland und Frankreich, die für sämtliche europäischen Verbraucherbelange zuständig sind, sondern auch der Online-Schlichter. Dieser hilft bei Schwierigkeiten mit Verträgen, die online in Deutschland abgeschlossenen wurden. Der Verein setzte 2015 daneben zahlreiche Projekte um, entwickelte unter anderem kostenlose Apps und veröffentlichte Broschüren.“

Die Grafik ist dem Jahresbericht entnommen.