Über 200 Mediatoren im Hamburger Mediatorenverzeichnis

Die Mediation GmbH hat Ihr Angebot um ein regionales Portal für Hamburg erweitert. Das Portal www.hamburg-mediatoren.de bietet ein Mediatorenverzeichnis mit über 200 Mediatoren und Mediatorinnen in Hamburg. Somit ist erstmals für die Hansestadt Hamburg ein umfassender Überblick über Mediationsanbieter möglich. Über ein Stadtteilverzeichnis sind dabei 70 Mediatoren auch Stadtteilen zugeordnet und erlauben so den Nachfragern nach Mediationsleistungen einen Mediator in ihrer näheren Umgebung zu finden. Alle Mediatoren sind parallel im bundesweiten Verzeichnis www.mediator-finden.de gelistet.

Auch Ausbildungsinstitute aus dem Ausbildungsverzeichnis für Mediation auf www.mediation.de, die Ausbildungen in Hamburg anbieten, werden auf dem regionalen Portal auf der Seite www.mediation.de/mediation-ausbildung/hamburg vorgestellt.

Vereine und Stadtteilinitiativen, die die Mediation als alternatives Konfliktbeilegungsverfahren fördern, können sich im Organisationsverzeichnis eintragen lassen.

Durch das am 26.07.2012 in Kraft getretene Mediationsgesetz ist Mediation weiter ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Eine Klageschrift, die bei Gericht eingereicht wird, soll zukünftig immer einen Hinweis enthalten, ob vor Einreichung der Klage ein Mediationsverfahren oder ein anderes außergerichtliches Streitbeilegungsverfahren durchgeführt wurde. Klienten und Anwälte sind über das neue Portal schnell in der Lage einen Mediator auszuwählen und für das Verfahren vorzuschlagen.

Über eine umfangreiche Suchfunktion kann ein Mediator oder eine Mediatorin dabei auch nach Spezialkenntnissen, Zertifizierung und anderen Kriterien wie z.B. Fremdsprachenkenntnis oder Ausbildungsumfang selektiert werden.

berlin-mediatoren.de – Das Stadtteilverzeichnis zur Mediation in Berlin

Im  regionalen Verzeichnis www.berlin-mediatoren.de sind inzwischen über 350 Mediatoren verzeichnet. Das für Berlin aufgebaute Subportal von www.mediator-finden.de bietet außerdem im Stadtteilverzeichnis eine Darstellung der registrierten Berliner Mediatoren nach Stadtteilen. Derzeit noch im Aufbau sind das Verzeichnis der Institute zur Mediationsausbildung in Berlin und das Verzeichnis der Vereine und Verbände für Mediation in Berlin.

Mehr als 100 Mediationsausbildungen verzeichnet

Das Ausbildungsverzeichnis für Mediation auf www.mediation.de bietet mit inzwischen mehr als 100 eingetragenen Ausbildungen zum Mediator den größten Überblick über das Angebot an Mediationsausbildungen in Deutschland.

Jetzt im September starten wieder Mediationsausbildungen in 17 deutschen Städten und zwar in Berlin, Darmstadt, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Koblenz, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Münster, Nürnberg, Rösrath, Rostock, Stuttgart und Wismar.

Die komplette Übersicht aller Angebote findet man auf www.mediation.de/mediation-ausbildung .

Die Ausbildung zum Mediator ist in der Regel berufsbegleitend möglich. Die Eingangsvoraussetzungen sind je nach Ausbildungsinstitut unterschiedlich und den Informationen im Verzeichnis zu entnehmen, bzw. per Anfrage an die Ausbildungsinstitute zu erfahren.

Durch das am 26.07.2012 in Kraft getretene Mediationsgesetz sind die Regelungen zum Berufsfeld der Mediation auf eine erste gesetzliche Grundlage gestellt worden sind. Zwar ist die Berufsbezeichnung Mediator weiterhin nicht geschützt, aber das Mediationsgesetz führt die Bezeichnung „Zertifizierter Mediator“ ein. Die meisten Ausbildungsinstitute haben zwischenzeitlich auch auf die in der Begründung zum Gesetzentwurf aufgeführten Anforderungen an eine qualifizierte Ausbildung zum zertifizierten Mediator gemäß § 5 und § 6 des Mediationsgesetzes reagiert und ihre Ausbildungen entsprechend darauf ausgerichtet.

Die Mediation GmbH bietet in Ihrem Verzeichnis vor allem Fortbildungen, Seminare und Ausbildungen für Mediation, Wirtschaftsmediation und Familienmediation an. Zusätzlich wird die Suche nach Mediatoren über das Spezialportal www.mediator-finden.de angeboten, das mit über 3.500 Mediatoren größte Verzeichnis in Deutschland. Hier besteht bereits jetzt die Möglichkeit, die Mediatoren deutlich nach Zertifizierung, Hochschulabschluss oder Ausbildungsumfang zu differenzieren. Insbesondere auch die Bezeichnung Zertifizierter Mediator wird unterstützt, in dem die Mediatoren entsprechend gekennzeichnet werden.

Link zum Angebot: www.mediation.de/mediation-ausbildung

Mediation Ausbildung – Über 100 Angebote im Ausbildungsverzeichnis von www.mediation.de

Über 100 Angebote zur Ausbildung in Mediation, Konfliktmanagement und Coaching sind jetzt im Ausbildungsverzeichnis des Portals www.mediation.de verfügbar. Die gesamte Übersicht findet sich unter www.mediation.de/mediation-ausbildung. Alternativ kann nach speziellen Angebote oder Veranstaltungsorten und Ausbildungsinstituten auf der Seite www.mediation.de/ausbildung gesucht werden.

Auch Spezialseiten für regionale Ausbildungsangebote sidn verfügbar, zum Beispiel für Berlin, Leipzig, Hamburg oder Köln.

Einzelne Ausbildungsinstitute werden auf der Seite www.mediationsausbildung-finden.de vorgestellt.

Neues Layout und erweiterte Funktionalität in den Mediationsverzeichnissen der Mediation GmbH

In neuem klaren Layout präsentieren sich jetzt die Portale www.mediator-finden.de und www.mediation.de. Neben der Veränderung des Layouts sind einige wichtige Funktionen hinzugekommen und die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wurde weiter verbessert.

Bei www.mediator-finden.de kann jetzt auf der Startseite die Suche eingeschränkt werden auf Mediatoren mit Foto. Dadurch werden den Nachfragern bei dieser Auswahl Mediatoren mit ausführlichen Profilen bevorzugt dargestellt, was die Auswahl eines Mediators entsprechend vereinfacht. Im Menü am unteren Ende der Seite ist jetzt das Auffinden der wichtigsten regionalen Seiten verbessert worden. In der Fußzeile wurden außerdem Menüpunkte zum direkten Aufruf des Ausbildungsverzeichnisses und Organisationsverzeichnisses auf www.mediation.de. Dadurch ist das Auffinden einer Ausbildung für Mediation oder eines Verbandes für Mediation noch leichter geworden.

Bei www.mediation.de kann jetzt direkt auf der Startseite die vereinfachte Suche nach Mediatoren durchgeführt werden. Außerdem werden die Ausbildungsangebote zusätzlich in regionalen Seiten zusammengefasst. Dazu gekommen sind außerdem viele weitere Mediationsausbildungen und Fortbildungen zum Mediator. Im Bereich Kundenservice wurde außerdem ein direkter Link zur Seite www.zertifizierter-mediator.de gesetzt.

Vorstellung Mediationsstelle Rostock der Straube Management Beratung

Mediationen und Mediationsausbildungen finden auch im ältesten Stadttor Norddeutschlands, dem Rostocker Kuhtor statt.

Die Mediationsstelle Rostock der Straube Managementberatung bietet seit mehr als zehn Jahren Mediationsausbildungen an.

Die Ausbildung ist dreiteilig (Grundkurs 40 h, Aufbaukurs 16 h, Berufskurs 144 h), dauert ein Jahr und entspricht den Standards des Bundesverbandes Mediation BM. Sie ist transformativ ausgerichtet, d.h. strikte Bedürfnisorientierung und eine systemisch-konstruktivistische Sicht auf die Medianten und deren innerer Wirklichkeit durchziehen die ganze Ausbildung.

Die nächste Ausbildung startet am 21. September 2012.

Wichtig ist dem fünfköpfigen Team um Ausbildungsleiter Roland Straube neben intensivem Praxistraining auch die begleitete Selbstreflexion der Teilnehmenden. Denn nach 200 Stunden sollen die ausgebildeten Mediatorinnen und Mediatoren nicht nur alle wichtigen Techniken beherrschen, sondern auch mit echter mediativer Haltung in ihre Mediationen gehen.

Informationen zu den aktuellen Ausbildungen erhalten Sie unter www.mediation.de/ausbildung oder auf der Homepage der Mediationsstelle Rostock der Straube Managementberatung.

Mediation Ausbildung – Im September Start in 13 Städten

Im September und Oktober starten wieder Mediationsausbildungen in Berlin, Bonn, Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Koblenz, Köln, Leipzig, München, Münster, Rösrath und Rostock. Details zu den Ausbildungen findet man unter www.mediation.de/ausbildung.

Die Ausbildung zum Mediator ist inzwischen ein attraktives Feld geworden, seitdem durch das am 26.07.2012 in Kraft getretene Mediationsgesetz die Regelungen zum Berufsfeld der Mediation auf eine erste gesetzliche Grundlage gestellt worden sind. Zwar ist die Berufsbezeichnung Mediator weiterhin nicht geschützt, aber das Mediationsgesetz führt in § 5 und § 6 die Bezeichnung „Zertifizierter Mediator“ ein, für die in Zukunft die Voraussetzungen über eine Rechtsverordnung gesetzlich geregelt werden.

Ausbildung zur Mediation bieten in Deutschland über 100 Ausbildungsinstitute an, wie eine Untersuchung der Mediation GmbH ergeben hat. Die Mediation GmbH bietet auf Ihrem Portal www.mediation.de ein Ausbildungsverzeichnis an, in dem vor allem Fortbildungen, Seminare und Ausbildungen für Mediation, Wirtschaftsmediation und Familienmediation verzeichnet sind.

Außerdem wird die Suche nach Mediatoren unterstützt. Das Spezialportal www.mediator-finden.de bietet mit über 3.500 Mediatoren das größte Verzeichnis für dieses spezielle Angebot. Hier besteht bereits jetzt die Möglichkeit, die Mediatoren deutlich nach Zertifizierung, Hochschulabschluss oder Ausbildungsumfang zu differenzieren. Insbesondere auch die Bezeichnung Zertifizierter Mediator wird unterstützt, in dem die Mediatoren nach entsprechender Prüfung der Zertifizierungsunterlagen entsprechend gekennzeichnet werden.

Anbieter der im September startenden Ausbildungen sind folgende Institute:  Academy of Finance, AHAB Akademie, amos, Arber SeminareHanseatisches Institut, IMB, IK Berlin, IMKA, klären&lösen, Lohmarer Institut, Management Zentrum Mittelrhein, Steinbeis Hochschule Berlin, Straube Managementberatung, ZMB Zentrum für Mediation und Beratung.

 

Mediationsgesetz von Bundestag und Bundesrat verabschiedet – Bei Mediation können auch gerichtliche Verfahrensgebühren entfallen oder ermäßigt werden

Den aktuellen Stand des Mediationsgesetzes vom 29.06.2012 inkl. der Änderungen aus der Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses zum Mediationsgesetz vom 27.06.2012 finden Sie auf der Seite www.mediation.de/mediationsgesetz.

Er basiert auf dem Gesetzentwurf vom 15.12.2011, der im Deutschen Bundestag einstimmig angenommen wurde und vom Bundesrat in den Vermittlungsausschuss überwiesen wurde.

Die Version des Mediationsgesetzes vom 29.06.2012 beschreibt die Fassung , die am 28.06.2012 vom Deutschen Bundestag (einstimmig!) angenommen wurde. Der deutsche Bundesrat hat in seiner Sitzung am 29.06.2012 beschlossen, gegen das Gesetz in dieser Version keinen Einspruch gemäß Artikel 77 Absatz 3 des Grundgesetzes einzulegen.

Das Gesetz ist jetzt noch vom Bundespräsidenten zu unterzeichnen und tritt dann am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft.

 

Was hat sich gegenüber der Version vom 15.12.2011 verändert.

1. aus dem „ersuchten Richter“ wird in § 159 Abs 1 ZPO nun ein „Güterrichter nach § 278 Absatz 5 ZPO“

2. § 278 Abs 5 ZPO stellt nun klar, dass der Güterichter nicht entscheidungsbefugt ist und ermöglicht dem Güterichter ausdrücklich auch Methoden der Mediation zu verwenden

„Das Gericht kann die Parteien für die Güteverhandlung sowie für weitere Güteversuche vor einen hierfür bestimmten und nicht entscheidungsbefugten Richter (Güterichter) verweisen. Der Güterichter kann alle Methoden der Konfliktbeilegung einschließlich der Mediation einsetzen.

3. Die Anpassungen unter 1.und 2. werden auch im FamFG durchgeführt.

4. Wesentlich und neu ist nun die Möglichkeite der Länder durch Rechtsverordnungen Ermäßigungen für bestimmnte Verfahrensgebühren wie die Klagerücknahme bis hin zum Erlass dieser Verfahrensgebühren vorzunehmen, wenn ein Verfahren in die außergerichtliche Mediation geht und zwar unabhängig davon, ob auf Antrag der Parteien oder auf Hinweis des Gerichtes nach  Art 278a ZPO.

 

Was hat sich nicht verändert:

Die bisherigen Modellversuche zur gerichtsinternen Mediation dürfen wie im ursprünglichen Gesetzentwurf nur noch für eine Frist von ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes als Mediation bezeichnet werden. Danach können zwar Vorgehen und Methoden der Mediation angewendet werden aber dann unter der Bezeichnung Güteverfahren statt Mediation bzw. Güterichter statt Mediator.

Ein Richter der ein Güteverfahren nach § 278 Abs. 5 ZPO durchführt, darf sich nach Ablauf der Übergangsfrist nicht Mediator bzw. richterlicher Mediator nennen.

Und dann stellt sich noch die Frage:

Sind Verhandlungen vor dem Gūterichter öffentlich? Mediationen in der gerichtsinternen Mediation waren dagegen immer nicht-öffentlich.

Einen guten Überblick über die Chancen und Auswirkungen des Mediationsgesetzes findet man in meiner aktuellen Veröffentlichung. Die dort gemachten Ausführungen beziehen sich  auf den Gesetzentwurf zum Mediationsgesetz vom  15.12.2012 der am vom Deutschen Bundestag einstimmig beschlossen wurde. Sie werden durch den nun verabschiedeten Stand des Mediationsgesetzes nicht verändert.

Den besten Überblick über den deutschen Mediationsmarkt findet man auf den Seiten www.mediation.de, dort insbesondere Ausbildungsangebote und einen Überblick über Mediationsverbände, Mediationsvereine und andere Organisationen und auf der Seite www.mediator-finden.de mit dem größten deutschen Mediatorenverzeichnis. Dort sind über 3.500 Mediatoren verzeichnet u.a. auch auf regionalen Seiten z.B. für die Städte Berlin, Braunschweig, Bremen, Düsseldorf, Essen, Esslingen, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Lübeck, München, Nürnberg und Rostock. Außerdem werden für einige Großstädte Informationen zu lokalen Mediationsszzene dort veröffentlicht, so u.a. für Hamburg und Berlin.

 

 

 

Mediationsgesetz: Kompromiss im Vermittlungsausschuss

Eine Verabschiedung des Mediationsgesetzes in dieser Legislaturperiode ist nun sehr wahrscheinlich, nachdem heute im Vermittlungsauschuss eine entsprechende Beschlussempfehlung zum  Mediationsgesetz für den Bundesrat und den Bundestag verfasst wurde.

Hier der Originaltext der Pressemitteilung des deutschen Bundesrates

“ Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat heute einen Kompromiss im Streit um das neue Mediationsgesetz erzielt. Der Einigungsvorschlag stellt klar, dass auch weiterhin die gerichtsinterne Streitschlichtung durch einen Güterichter möglich ist. Dieser darf bei der Güteverhandlung alle Methoden der Konfliktbeilegung einschließlich der Mediation einsetzen. Die Bezeichnung Mediator ist künftig allerdings außergerichtlichen Streitschlichtern vorbehalten. Eine Öffnungsklausel erlaubt es den Ländern, eigene Kostenregelungen zu treffen, um Gebühren beim einvernehmlichen Abschluss eines Gerichtsverfahrens zu ermäßigen.

Der Vermittlungsausschuss greift mit seinem Vorschlag die Kritik der Länder am ursprünglichen Bundestagsbeschluss teilweise auf – sie hatten bemängelt, dass das Gesetz nach einer Übergangszeit nur noch außergerichtliche Mediation zulasse, obwohl gerade die gerichtsinterne Mediation ein erfolgreiches Instrument der Streitschlichtung geworden sei.

Der Einigungsvorschlag muss noch von Bundestag und Bundesrat bestätigt werden. Beide Häuser befassen sich voraussichtlich bereits in dieser Woche mit dem Gesetz.“

Die nächste Sitzung des Bundesrates ist für Freitag, den 29. Juni 2012, 21.00 Uhr geplant, derzeit ist dieser Punkt noch nicht auf der Tagesordnung.

Die nächsten Sitzungen des Bundestages sind geplant für Donnerstag und Freitag dieser Woche. Die aktuelle Tagesordnung, die im Moment (27.06.2012 23:30 Uhr) den Punkt Mediationsgesetz noch nicht enthält, ist nachfolgenden Links zu entnehmen.

Eine genaue Analyse der Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses zum  Mediationsgesetz die hier  im Originaltext nachzulesen ist, folgt bei uns in den nächsten Tagen.

 

Einen guten Überblick über die Chancen und Auswirkungen des Mediationsgesetzes findet man in meiner aktuellen Veröffentlichung. Die dort gemachten Ausführungen beziehen sich zwar auf den Gesetzentwurf zum Mediationsgesetz vom  15.12.2012 der am vom Deutschen Bundestag einstimmig beschlossen wurde, werden aber durch die aktuelle Beschlußempfehlung nicht tangiert, weil diese sich lediglich auf die Themenstellung der Mediation bzw. Güteverhandlung nach Methoden der Mediation beziehen.

Den besten Überblick über den deutschen Mediationsmarkt findet man auf den Seiten www.mediation.de, dort insbesondere Ausbildungsangebote und einen Überblick über Mediationsverbände, Mediationsvereine und andere Organisationen und auf der Seite www.mediator-finden.de mit dem größten deutschen Mediatorenverzeichnis. Dort sind über 3.500 Mediatoren verzeichnet u.a. auch auf regionalen Seiten z.B. für die Städte Berlin, Braunschweig, Bremen, Düsseldorf, Essen, Esslingen, Freiburg, Göttingen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Lübeck, München, Nürnberg und Rostock. Außerdem werden für einige Großstädte Informationen zu lokalen Mediationsszzene dort veröffentlicht, so u.a. für Hamburg.

 

 

 

 

Vermittlungsausschuss tagt zum Mediationsgesetz am 13.06.2012

Laut Mitteilung des Bundesrates wird das Mediationsgesetz am 13.06.2012 im Vermittlungsausschuss als dritter Punkt der Tagesordnung behandelt. Der Deutsche Bundestag hatte in seiner 149. Sitzung vom 15.12.2011 den Gesetzentwurf einstimmig verabschiedet. In der Sitzung des Bundesrates am 10.02. 2012 folgte dieser der Empfehlung des Rechtsausschusses des Bundesrats und lehnte die Zustimmung zum Mediationsgesetz ab. Aus diesem Grund wurde das Gesetz an den Vermittlungsausschuss verwiesen. Strittiger Punkt ist alleinig die Streichung der gerichtsinternen Mediation zugunsten eines erweiterten Güterichterkonzeptes.

In der Begründung zur Anrufung des Vermittlungsausschusses heißt es u.a., die im Gesetz verankerte Überführung der gerichtsinterne Mediation in ein erweitertes Güterichterkonzept „lässt die Fortführung der bestehenden Angebote gerichtsinterner Mediation nur noch für einen begrenzten Zeitraum von einem Jahr nach Inkrafttreten zu.“ Mit dieser Entscheidung habe „sich der Deutsche Bundestag über die mit großer Mehrheit gefasste Stellungnahme des Bundesrates-BR-Drs.60/11(Beschluss),Ziffer1=BT-Drs.17/5335,S.28-hinweggesetzt.“

Alle anderen Punkte des Gesetzentwurfes, z.B. die Einführung des „zertifizierten Mediators“ inkl. damit verbundener Ausbildungsanforderungen, Regelungen zu Hinweisen in der Klageschrift, die explizite Einführung von Gerichtsbarkeiten außerhalb zivilrechtlicher Fragen etc. sind dagegen nicht auf Kritik gestoßen.

Einen guten Überblick über die Chancen und Auswirkungen des Mediationsgesetzes findet man in meiner aktuellen Veröffentlichung.

Den besten Überblick über den deutschen Mediationsmarkt findet man auf den Seiten www.mediation.de, dort insbesondere Ausbildungsangebote und einen Überblick über Mediationsverbände, Mediationsvereine und andere Organisationen und auf der Seite www.mediator-finden.de mit dem größten deutschen Mediatorenverzeichnis. Dort sind über 3.500 Mediatoren verzeichnet u.a. auch auf regionalen Seiten z.B. für die Städte Berlin, Braunschweig, Bremen, Düsseldorf, Essen, Esslingen, Freiburg, Göttingen, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Lübeck, München, Nürnberg und Rostock.