Im Dezember haben die Mediatoren Dr. Antje Grobe und Michael Mörike von Dialog Basis und Integrata-Stiftung die Arbeit aufgenommen. Es geht in dem Konflikt um die verkürzten Öffnungszeiten des Seefreibads. Die geplanten Kosten des Verfahrens betragen ca. 16.000 €.
„Wir wollen eine Lösung finden, die schon zum Mai, zum Beginn der Badesaison, umsetzbar sein soll. Deshalb drängt die Zeit – egal, ob dann bauliche, rechtliche oder personelle Änderungen herbeigeführt werden sollen, um das Problem zu lösen. Für die Badesaison gäbe es zum Beispiel die Möglichkeit personeller Veränderungen im Seefreibad. Unser Vorschlag an den Gemeinderat ist, mit zwei Festangestellten zu arbeiten. Wie lange dann die tägliche Badezeit ist, muss geklärt werden. Wir müssen generell natürlich immer schauen, was rechtlich zulässig ist. Dazu brauchen wir das Urteil der Fachleute, auf das wir uns verlassen können müssen.“ sagt Bürgermeister Jürgen Hoffmann in einem Interview mit dem Südkurier.
Über den Fortgang des Verfahrens können sich die Bürger im Internet informieren. Mediator Mörike von der Integrata-Stiftung „stellt dafür die Plattform kostenlos zur Verfügung. Auf dieser Plattform könnten im Vorfeld der Bürgerwerkstatt der Stand der Dinge dargestellt, die verschiedenen Positionen der Beteiligten erläutert sowie Pläne und Zeichnungen, zum Beispiel zum geplanten Kiosk, eingestellt werden. Zum anderen könnten diejenigen Bürger, die selbst nicht zur Bürgerwerkstatt kommen wollen, ihre Fragen und Anregungen loswerden. Der Gemeinderat entschied sich mehrheitlich dafür, diese Option zu nutzen.“ so ein Bericht im Südkurier.