Wichtige Frist 31.08.2019 für Zertifizierte Mediatoren mit Eigenzertifizierung (Übergangsbestimmung)

Achtung Fristablauf 31.08.2019

In der Verordnung über die Aus-und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) sind in § 7 Übergangsbestimmungen für Mediatoren, die ihre Ausbildung vor dem 26.07.2012 abgeschlossen haben (§ 7 Abs. 1) bzw. zwischen dem 27.07.2012 und 31.08.2017 abgeschlossen haben (§7 Abs. 2) festgelegt. Nach diesen ist im Rahmen der Eigenzertifizierung die Voraussetzung für durchgeführte Einzelsupervisionen geregelt.

So brauchte man für die Eigenzertifizierung im Falle des § 7 Abs. 1 keine Einzelsupervision nachweisen, im Falle des § 7 Abs. 2 eine Einzelsupervision, die bis zum 01.10.2018 durchgeführt werden konnte, nachweisen.

Aber auch für die Mediatoren mit Eigenzertifizierung gilt die in §4 geregelte Verpflichtung zur Fortbildung durch Einzelsupervision, d.h. diese müssen insgesamt vier Einzelsupervisionen nachweisen und zwar innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Ausbildung. Die Frist von zwei Jahren beginnt für die Mediatoren ohne Verpflichtung zur Einzelsupervision nach §7 Abs. 3 zum 01.09.2017 und für die andere Gruppe mit dem Datum des Ausstellens der ersten Bescheinigung.

Das heißt: Alle Mediatoren, die sich nach § 7 Abs.1 der ZMediatAusbV eigenzertifiziert haben, müssen bis spätestens zum 31.08.2019 vier Einzelsupervisionen nachweisen. Sollten diese bis dahin nicht durchgeführt worden sein, laufen diese Mediatoren nach Ansicht einiger von mir befragter Juristen Gefahr, ihre Zertifizierung dauerhaft zu gefährden und erst durch eine neue Ausbildung mit anschließenden vier Mediationen und vier Einzelsupervisionen wieder zu erreichen.

Ich stehe gerne für Fragen zur Verfügung. Bitte hierzu die Kommentarfunktion nutzen, so dass wiederauftretende Fragen samt Antworten dort nachvollzoegen werden können.

 

2. Frankfurter Tag der Mediation

Konflikte gehören – im privaten wie im beruflichen Umfeld – zum Leben
dazu, denn sie weisen darauf hin, dass unterschiedliche Ansichten und
Meinungen bestehen. Zwar können viele Konflikte schnell geklärt werden,
manche eskalieren aber so stark, dass sie zerstörerisch wirken.
Umso wichtiger ist es Konflikte zu erkennen, zu lernen wie man sich
ihnen stellt und sie – auch bei unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen respektvoll bewältigen kann. Denn auch Konflikte können am
Ende zu etwas Positivem führen.
Auch in diesem Jahr wenden wir uns wieder an erfahrene und zukünftige
MediatorInnen, aber auch an Personen, die Mediation in ihrem
beruflichen Umfeld einsetzen möchten. Alle Vorträge und Gespräche
laden ein zum Wissenstransfer und Austausch, zum Netzwerken und
Reflektieren.

  • am Samstag, 22. Juni 2019, 9-17 Uhr
  • DAS SPENERHAUS
  • Dominikanergasse 5, 60311 Frankfurt am Main
  • (www.spenerhaus.de)

Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 75,- EUR (inkl. MwSt) und beinhaltet die ganztägige Verpflegung, Getränke sowie alle Tagungsunterlagen.
Die Teilnahmegebühr ist ohne Abzug vor Veranstaltungsbeginn auf das, in der nach der Anmeldung zugesandten Rechnung, angegebene
Konto zu überweisen.
Eine verbindliche Anmeldung (mit vollständiger Rechnungsanschrift) ist
ab sofort, nur per e-Mail, an „frankfurter-profi@gmx.de“ möglich. Da
die Anzahl der Plätze begrenzt ist werden Anmeldungen in der Reihenfolge
ihres Eingangs berücksichtigt. Die Teilnahme ist mit der Anmeldung
vorläufig reserviert und wird nach Begleichung der Rechnung
nochmals schriftlich bestätigt.

Mediationstag in Wismar

Mediationstag 15. Juni 2019

Was ist Mediation und was kann man alles damit machen? Diese Fragestellungen stehen im Zentrum des Symposiums Mediation derDeutschen Stiftung Mediation, das in diesem Jahr die Hochschule Wismar ausrichtet. Ehemalige Teilnehmer treffen dann mit Dozenten und Interessierten zusammen, um in Vorträgen und Workshops die Vielfalt der Mediation und ihrer Methoden zu entdecken.

Termin: 15.5.2019 | 9:00 – 17:30 Uhr

Veranstaltungsort: Hochschule Wismar – Haus 6, Philipp-Müller-Str. 12, Wismar

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung beschränkt sich auf 60 Teilnehmer.

Bitte melden Sie sich bis zum 24.5.2019 an.

Programm:

ab 9:00 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer

9:30 Uhr: Begrüßung und Eröffnung durch Professor Kiel (Weiterbildungsleiter Mediation)

9:45 Uhr: Impuls Vortrag: „Mediation“ Viktor Müller (Vorstand Deutsche Stiftung Mediation)

10:15 Uhr: Impuls-Vortrag: „Mediationsstile“ Uwe Möllnitz (Deutsche Stiftung Mediation)

10:45 – 11:15 Uhr: Kaffeepause

11:15 – 13:15 Uhr:
Workshop: „Mediation als Haltung“ Uwe Möllnitz
Workshop: „CrossGenerational Mediation – Mediation mit Generationen im Unternehmen“ Dr. Isabell Lütkehaus (Dozentin WINGS)

13:15 – 14:15 Uhr: Mittagsimbiss

14:15 – 16:15 Uhr:
Workshop: „Stimme, Atmung, Körpersprache – die mächtigen Kommunikationsinstrumente in der Mediation“ Susanne Görlitz (Dozentin WINGS)
Workshop: „Send me a Sign! – verbale und nonverbale Kommunikationssignale und -inhalte der Medianten erkennen und zur Förderung des Mediationsverfahrens nutzen“ Susann Barge-Marxen (Dozentin WINGS)

16:15 – 16:30 Uhr: Kaffeepause

16:30 – 17:30 Uhr: musikalischer Ausklang

Konfliktmanagement-Kongress 2019 Hannover vom 6.-7. September

Der 16. Konfliktmanagement-Kongress am 06./07. September 2019 steht unter dem Motto „Jenseits des Tellerrands.“ Hier geht es zum Programm.

Die Anmeldung wird hier ab dem 3. Juni 2019 ab 10:00 Uhr möglich sein.

Bitte beachten Sie, dass der Kongress in den vergangenen Jahren teilweise Wochen vor Anmeldeschluss ausgebucht war und die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Programm

European Conference on Mediation in Cross-Border Succession Cases

Recht herzlich laden die Projektpartner des EU Projektes FOMENTO zur European Conference on Mediation in Cross-Border Succession Cases ein!

Diese findet am 3. Tag des Leipziger Mediationsforums am 26. Juni 2019 im Rahmen des von der Europäischen Union mitfinanzierten Projektes FOMENTO statt.

Die Tagung soll Möglichkeit dazu geben, sich zum Thema Erbmediation und grenzüberschreitende Mediation zu informieren, weiterzubilden und auszutauschen. Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm mit Workshops und Vorträgen von Referenten aus Deutschland, Italien, Polen, Schweden und Österreich. Als Redner dürfen wir uns auf den ehemaligen Vorsitzenden der Europäischen Notarkammer Herr Dr. Paolo Pasqualis sowie die Vorsitzende des MiKK e.V. Frau Isabel Fernández de Castillejo y Peetsch freuen.

Das EU-Projekt FOMENTO (Fostering Mediation for cross-border civil and succession matters) setzt sich für eine stärkere Verbreitung von Mediation bei der Bearbeitung von Erbkonflikten ein. Außerdem soll zu einer Vernetzung zwischen Mediatoren über Landesgrenzen hinweg und der Stärkung von Cross-Border Mediation beigetragen werden.

Ort:

Hotel Michaelis, Paul-Gruner-Str. 44 / 04107 Leipzig &
Steinbeis Beratungszentrum Wirtschaftsmediation, Hohe Straße 11 / 04107 Leipzig

Preis: 129,00 EUR* (USt. Befreit)

Anmeldung und Informationen:

http://www.mediationstage.de/fomento.phh

6. Hamburger Mediationstag

Am 19. Juni findet der 6. Hamburger Mediationstag statt.

Das Thema lautet „Politik – m(M)acht – Mediation“. Der Mediationstag bietet wieder ein großes Spektrum an Vorträgen und Workshops und ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen und zu vernetzen.

Frühbucher, die sich bis zum 10. Mai anmelden und Mitglieder der MZH zahlen 55 € inklusive Mittagessen und Getränke, ansonsten beträgt der Teilnehmerbeitrag 80 €.

Mediation in Bereitschaft – Internationaler Mediationskongress

Nachfolgende Einladung haben wir heute vom Verband „integrierte Mediation“ bekommen:

„Die Mediation ist bereit. Sind Sie es auch?
So lauten die These und die Frage des Kongresses der Integrierten Mediation am 3. und 4. Mai in Frankfurt.

Es geht um die Auseinandersetzung, wie es um die Entwicklung der Mediation bestellt ist und was zu tun ist, damit die Möglichkeiten ihrer Inanspruchnahme ausgeschöpft werden. Wer genau hinschaut, findet überraschende Antworten!

Das Motto der Veranstaltung gibt schon einen Vorgeschmack auf den Inhalt. Es geht darum, das Erreichte zu erkennen, um die darin verborgenen Optionen für die Anwendung und die weitere Entwicklung der Mediation auszuschöpfen. Nur wenn die Lage richtig eingeschätzt wird, können richtige Entscheidungen getroffen werden.  

Um die Antwort vorwegzunehmenen:
Ja, die Mediation ist bereit. Sie könnte sich auch gut entwickeln, wenn …  

Der Kongress setzt sich nicht nur mit fachlichen Fragen und Beispielen zur Mediation in unterschiedlichen Anwendungsbereichen auseinander. Es werden auch konkrete Vorschläge zur Förderung der Mediation, ihrer Nachfrage und den Bedingungen einer prosperierenden Entwicklung unterbreitet und zur Diskussion gestellt. Lesen Sie die Einzelheiten dieser ausserordentlich spannenden und aufschlussreichen Tagung bitte auf der Webseite nach:

https://www.in-mediation.eu/internationaler-kongress-2019/

Dort finden Sie auch ein PDF, das Sie herunterladen und ebenso wie den Link weiterleiten können.

Der Kongress findet statt am 3. Mai 2019 ab 10 Uhr (coming together ab 9 Uhr) und dauert bis zum 4. Mai 16 Uhr. Veranstaltungsort ist das Spenerhaus in 60311 Frankfurt am Main, Dominikanergasse 5 (https://www.spenerhaus.de/). „

Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte reichen Sie eine formlose Mitteilung per Mail an: office@in-mediation.eu oder rufen Sie einfach an, Tel.: 02681 986257.


12. Berliner Mediationstag Agilität – neues Konzept – neue Konflikte

Wann:

14.06.2019

Wo:

Harnack-Haus – Tagungsstätte der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Ihnestr. 16-20 in 14195 Berlin

Referentin:

Barbara Heitger

Zielgruppe:

Mediator/innen, Coaches, Berater/innen, Supervisoren/innen, Trainer/innen

Kostenbeitrag:

€ 180,- pro Person inklusive Tagungsunterlagen, Mittagsimbiss und Pausengetränke

Kontakt:

Polina Mitsova,
Email: bmt@peter-knapp.com

Flyer

Agilität bringt neue Formen von Konflikten mit sich.

Der Übergang von der Anordnung von oben bis hin zu kooperativen und beteiligungsintensiven Arbeitsformen wird nicht ohne Konflikte vonstattengehen. Und gleich stellt sich die Frage, wie diese Konflikte sich äußern und was diese brauchen, um konstruktiv und schnell gelöst zu werden. Von welcher Art werden diese Konflikte sein und wie werden sie ausgetragen?

Ein Blick darauf wie damit unzugehen ist, bietet Barbara Heitger auf dem 12. Berliner Mediationstag.

In Kooperation mit dem

Mehr Informationen