Wichtige Frist 31.08.2019 für Zertifizierte Mediatoren mit Eigenzertifizierung (Übergangsbestimmung)

Achtung Fristablauf 31.08.2019

In der Verordnung über die Aus-und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) sind in § 7 Übergangsbestimmungen für Mediatoren, die ihre Ausbildung vor dem 26.07.2012 abgeschlossen haben (§ 7 Abs. 1) bzw. zwischen dem 27.07.2012 und 31.08.2017 abgeschlossen haben (§7 Abs. 2) festgelegt. Nach diesen ist im Rahmen der Eigenzertifizierung die Voraussetzung für durchgeführte Einzelsupervisionen geregelt.

So brauchte man für die Eigenzertifizierung im Falle des § 7 Abs. 1 keine Einzelsupervision nachweisen, im Falle des § 7 Abs. 2 eine Einzelsupervision, die bis zum 01.10.2018 durchgeführt werden konnte, nachweisen.

Aber auch für die Mediatoren mit Eigenzertifizierung gilt die in §4 geregelte Verpflichtung zur Fortbildung durch Einzelsupervision, d.h. diese müssen insgesamt vier Einzelsupervisionen nachweisen und zwar innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der Ausbildung. Die Frist von zwei Jahren beginnt für die Mediatoren ohne Verpflichtung zur Einzelsupervision nach §7 Abs. 3 zum 01.09.2017 und für die andere Gruppe mit dem Datum des Ausstellens der ersten Bescheinigung.

Das heißt: Alle Mediatoren, die sich nach § 7 Abs.1 der ZMediatAusbV eigenzertifiziert haben, müssen bis spätestens zum 31.08.2019 vier Einzelsupervisionen nachweisen. Sollten diese bis dahin nicht durchgeführt worden sein, laufen diese Mediatoren nach Ansicht einiger von mir befragter Juristen Gefahr, ihre Zertifizierung dauerhaft zu gefährden und erst durch eine neue Ausbildung mit anschließenden vier Mediationen und vier Einzelsupervisionen wieder zu erreichen.

Ich stehe gerne für Fragen zur Verfügung. Bitte hierzu die Kommentarfunktion nutzen, so dass wiederauftretende Fragen samt Antworten dort nachvollzoegen werden können.

 

Mediationsrichtlinie. Stellungnahme der BRAK

Im Rahmen der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission zur Anwendung der Richtlinie 2008/52/EG über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen hat die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) Stellung genommen.

Die Ziele der EU-Richtlinie sieht die BRAK als noch nicht erreicht an. Die BRAK vertritt dabei ausdrücklich die Position, dass Mediationsverfahren nicht obligatorisch sein sollen sondern weiterhin freiwillig erfolgen soll.Dagegen würde eine Förderung der Mediation z.B. durch Anreize bei den Gerichtsgebühren helfen.

Mediatorensuche auf www.zertifizierter-mediator.de

Tischgesellschaft_72dpi_webAuf der Internetseite www.zertifizierter-mediator.de werden alle MediatorInnen gelistet, die in Ihrem Profil bei www.mediator-finden.de Informationen über Ihr Ausbildungszertifikat oder eine Verbandsanerkennung hinterlegt haben. Ab sofort ist auf der Start-Seite auch eine Suche nach Postleitzahlen und Fachgebiet für diese MediatorInnen möglich.

Die Seite bietet außerdem Informationen zum Mediationsgesetz, den geplanten Regelungen für den „zertifizierten Mediator“ und zum laufenden Status des Erlasses der Rechtsverordnung.

Entwurf der Rechtsverordnung zum zertifizierten Mediator liegt vor

Paragra

Nachträgliche Ergänzung am 04.09.2016. Die Rechtsverordnung zur Aus- und Fortbildung für die Bezeichnung Zertifizierter Mediator wurde zwischenzeitlich veröffentlicht. Nähere Informationen finden Sie über diesen Link.

 

„Das Bundesministerium der Justiz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates nähere Bestimmungen über die Ausbildung zum zertifizierten Mediator und über die Fortbildung des zertifizierten Mediators sowie Anforderungen an Aus- und Fortbildungseinrichtungen zu  erlassen.“ heißt es in § 6 des Mediationsgesetzes vom 21.07.2012.

Ziel dieser Regelung war und ist es , dem § 5 Abs. 2 des Mediationsgesetzes in dem es heißt: „Als zertifizierter Mediator darf sich bezeichnen, wer eine Ausbildung zum Mediator abgeschlossen hat, die den Anforderungen der Rechtsverordnung nach § 6 entspricht.“ die Ausgestaltung zu geben.

Lange ersehnt liegt nun ein Entwurf des (inzwischen um den Verbraucherschutz erweiterten und gegenüber dem damaligen Stand umgestalteten) Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vor für eine Verordnungsentwurf über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren(Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungs-Verordnung – ZMediatAusbV), in der gemäß § 1 die Aus- und Fortbildung zum zertifizierten Mediator und die Anforderungen an die Einrichtungen zur Aus- und Fortbildungen geregelt werden.

Überraschend sind die Inhalte dieser Verordnung in Bezug auf die Ausbildungsinhalte nicht, diese folgen im wesentlichen der Begründung der Beschlussempfehlung zum Mediationsgesetz, (abrufbar auf der Seite http://www.zertifizierter-mediator.de/zertifizierung.php).

Allerdings gibt es einige Änderungen im Themenbereich „Recht in der Mediation“:
Spricht die Beschlussempfehlung noch von der Abgrenzung zu den Aufgaben des Parteianwalts, wird jetzt die „Rolle des Mediators“ in Abgrenzung zu den Aufgaben des Parteianwalts in den Vordergrund gerückt. In der Beschlussempfehlung hieß es „Sensibilisierung für die rechtliche Relevanz bestimmter Sachverhalte bzw. rechtzeitige Empfehlung an die Medianden, in rechtlich relevanten Fällen externe rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen.“ Im Verordnungsentwurf heißt es nun: „Sensibilisierung für das Erkennen von rechtlich relevanten Sachverhalten bzw. von Situationen, in denen den Medianden die Inanspruchnahme externer rechtlicher Beratung zu empfehlen ist, um eine informierte Entscheidung zu treffen“. Hier wird also jetzt vorausgesetzt, dass nach diesem Anteil der Ausbildung (von nur 12 Stunden) die Mediatoren rechtlich relevante Sachverhalte und Situationen „erkennen“ und außerdem implizit vorausgesetzt, dass eine rechtliche Beratung eine Weg ist eine „informierte Entscheidung“ zu treffen. Hier sollte man noch einmal nachdenken, was sich dahinter wirklich verbirgt, welche Interessengruppe hat hier gewirkt? Soll hier durch die Hintertür ggf. die Bezeichnung „zertifizierter Mediator“ auf Juristen eingeschränkt werden, weil nur diese in den 12 Stunden Ausbildungsanteil in die Lage versetzt werden, rechtlich relevante Sachverhalte und Situationen zu „erkennen“.

Überraschend ist, dass diese Verordnung die Anforderungen an die Bezeichnung „zertifizierter Mediator“ höher steckt, als diese durch das Mediationsgesetz vorgegeben sind. Im § 5 MediationsG ist als Voraussetzung lediglich geregelt, dass die Bezeichnung zertifizierter Mediator führen darf, „wer eine Ausbildung zum Mediator abgeschlossen hat, die den Anforderungen der Rechtsverordnung nach § 6 entspricht“ und in § 6 ist dann geregelt, dass das BMJ „nähere Bestimmungen über die Ausbildung zum zertifizierten Mediator und über die Fortbildung des zertifizierten Mediators sowie Anforderungen an Aus- und Fortbildungseinrichtungen“ erlassen kann aber nicht die Anforderungen höher schrauben kann, wie jetzt im §2 des Entwurfs der Verordnung geregelt, wo es heißt:  „Als zertifizierter Mediator darf sich nur bezeichnen, wer neben einer Ausbildung nach § 3 über folgende Qualifikationen verfügt: 1. einen berufsqualifizierenden Abschluss einer Berufsausbildung oder eines Hochschulstudiums – und 2. eine mindestens zweijährige praktische berufliche Tätigkeit.“ Das ist nicht das wozu der Gesetzgeber in § 6  MediationsG das BMJ ermächtigt hat. Wenn dort in §6 MediationsG Nr. 1 2. Halbsatz steht „und über die erforderliche Praxiserfahrung“ bezieht sich das auf die Praxiserfahrung als Mediator und nicht eine generelle zweijährige praktische Berufstätigkeit.

Der Entwurf folgt in §3 Abs. 1 und § 5 Abs. 3  ZMediatAusbV der Beschlussempfehlung in Bezug auf die Praxis, Supervision und Intervision innerhalb der Ausbildung und spezifiziert in §5  ZMediatAusbV die Anforderungen an praktische Erfahrung, in dem dort mindestens vier dokumentierte Mediationsfälle als Mediator oder Co-Mediator als Voraussetzung geregelt werden.

Geregelt wird dort auch der Inhalt der Dokumentation allerdings ist durch die mögliche Abgabe ausschließlich anonymisierter Dokumentation nicht sicherzustellen, dass die dokumentierten Mediationsfälle tatsächlich stattgefunden haben. Hier geht zum Beispiel das International Mediation Institute, Den Haag wesentlich weiter. Als „Certified Mediator“ darf sich dort nur jemand bezeichnen, wenn neben ähnlichen Kriterien wie im Entwurf geregelt auch Kundenfeedbacks von einem unabhängigen Reviewer eingeholt werden und somit ein Nachweis über tatsächlich durchgeführte Mediationen erfolgt.

Geregelt wird in § 4 Abs. 3  ZMediatAusbV auch der Fortbildungsanspruch von 20 Zeitstunden innerhalb von zwei Jahren.  Erstaunlich  ist, dass Mediation in Familie oder Wirtschaft besonders hervorgehoben wird und damit andere Mediationsbereiche wie zum Beispiel der gesamte soziale Bereich, Schule, Umwelt, öffentliche Planung etc. als weniger relevant eingeschätzt werden.

Die Übergangsbestimmungen für  Mediatoren, die vor dem Inkrafttreten des Mediationsgesetzes ihre Ausbildung abgeschlossen haben, verlangen wie in der Beschlussempfehlung eine 90-stündige Ausbildung und etwas genauer spezifiziert vier durchgeführte Mediationen als Mediator oder Co-Mediator. Diese vier Mediationen müssen nach Inkrafttreten des Mediationsgesetzes durchgeführt worden sein. Nicht geregelt sind die notwendigen Inhalte der 90 Stunden und wie und ob die Fälle dokumentiert sein müssen.

Nicht geregelt durch die ZMediatAusbV ist das Zulassungssystem für Aus- und Fortbildungsinstitute und die Institution(en) die die Zertifizierungsvoraussetzungen prüfen und die Erlaubnis erteilen die Bezeichnung „zertifizierter Mediator“ zu führen. Dieses wird der Verantwortung der Mediatoren- und Berufsverbände überlassen, die dafür ein Jahr nach Inkrafttreten der Rechtsverordnung Zeit haben.

Interessant ist die Zahl der Mediatoren, die in der Begründung genannt werden. Geschätzt wird eine Zahl von“ 7.500 Mediatoren in Deutschland“, von denen mit weit über 4.000 Mediatorinnen ja bereits mehr als die Hälfte im führenden deutschen Mediatorenverzeichnis www.mediator-finden.de geführt werden. Erstaunlich auch die Schätzung des Statistischen Bundesamtes von jährlich ca. 1.000 neu ausgebildeten Mediatoren in ca. 100 Ausbildungseinrichtungen.

 

 

 

 

#Mediation – News und mehr – 07.11.2013-23.11.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 07.11.2013-23.11.2013

Täter Opfer Ausgleich, Mediator im TOA, TOA Mediation, Loipenstreit, Mediation Buntenbock, Warstein Mediation, Konflikt Seefreibad, Mediation Illmensee, Dialog-Basis Mediation, Antje Grobe, Quickmediator, Mediation in Freiburg, Besemer Mediator, Mediation im Nachbarschaft, Nachbarschaftskonflikte, Mediation und Rechtsschutz, US Serie Mediation, Fairly Legal, Baumediation, Warstein Mediation, Mediation beim Güterichter, Weltraumflug Mediation, Forschungsprojekt Mediation, LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, Mediator Baustreitigkeit, Schleswig Holsteinische Rechtsanwaltskammer Mediation, Anwalt als Mediator, Parkhaus Feldberg, Kommunalservice Schmölln

22.11.2013 Stuttgarter Zeitung

Mediation im Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)

Der Beitrag in der Stuttgarter Zeitung berichtet über die Vorteile des TOA, die Rolle des Mediators und die Einflußmöglichkeiten auf das Strafmass. —> mehr

22.11.2013 goslarsche.de

Mediator soll Loipen-Streit in Buntenbock beilegen.

 

—> mehr

21.11.2013 WAZ

Warstein: Mediation eine reine Propagandaveranstaltung zugunsten der Steinindustrie?

„Da wird eine Mediation durchgeführt, bezahlt aus einem Topf „Steine und mehr“. Ausgeschlossen ist die Bevölkerung. Ausgeschlossen sind aber auch betroffene Nachbarstädte mit komplett gleicher Problematik und eben anderer Ausrichtung gegenüber der Steinindustrie.Das Ergebnis ist ein Mediationsergebnis, das die Wirklichkeit ins Gegenteil verkehrt und den Eindruck erweckt, von vorne herein ‘eine Stimme’ für (eben für) den Steinabbau erzeugen zu wollen….“ —> mehr

21.11.2013 Südkurier

Mediation der geplanten Bürgerwerkstatt  in Illmensee

„..Die Gemeinde Illmensee wird im seit Monaten schwelenden Streit um die verkürzten Öffnungszeiten des Seefreibads professionelle Hilfe von außen annehmen… Der Gemeinderat beschloss bei zwei Gegenstimmen mit der Rolle einer Mediatorin die Firma Dialog-Basis zu beauftragen…“ Die geplanten Kosten betragen ca. 16.000 € —> mehr

20.11.2013 Franchise Portal

Franchise Angebot QUICKMEDIATOR

Das Niederländische Franchise-System expandiert nach Deutschland. Nach rund 25 Franchise-Partnern in den Niederlanden sollen jetzt Franchisenehmer in Deutschland gewonnen werden. Angeblich hat der Anbieter ein eigenes spezielles Verfahren  entwickelt, dass den Franchisenehmern ermöglicht erfolgreich Mediation zu vermarkten. —> mehr

20.11.2013 Badische Zeitung

Gratis Mediation im Nachbarschaftsbereich

Der Freiburger Verein „Konstruktive Konfliktbearbeitung in Stadtteil und Nachbarschaft“ (Koko) bietet Gratis-Mediation für Menschen die sich keine Mediation leisten können, insbesondere im Nachbarschaftsbereich. Christoph Besemer, einer der Gründer von „Koko“  wollte bereits im Jahr 2000 das Konzept von amerikanischen Mediationszentren, die
ehrenamtliche Angebote machen, auch in Freiburg etablieren.—> mehr

19.11.2013 Kölner Stadtanzeiger

Mediation und Rechtsschutzversicherungen

Der Anwaltsverein empfiehlt Mediation zur Problemlösung und die Kostenübernahme durch Rechtsschutzversicherungen, rät aber von der vielfach angebotenen Telefonmediation ab. —> mehr

 

18.11.2013 showbiz.de

US Mediatorenserie erfolgreich

Jetzt startet bereits die 2. Staffel von „Fairly Legal“ bei VOX. Ein Zeichen dafür, dass dieses Thema für ein solches Format zumindest so attraktiv ist, dass es sich eine Weile im privatrechtlichen TV hält. —> mehr

18.11.2013 02elf Abendblatt

„Internationaler Bau-Mediationstag, Mediation DACH, in Essen

Am 20. März 2014 treffen sich hochkarätige Experten und Interessierte aus allen Bereichen der Bauwirtschaft, des Projektmanagements und der Mediation im Haus der Technik in Essen. Die Proteste gegen Stuttgart 21, das Planungsdesaster am Berliner Flughafen oder die 31 Millionen Gründe für die Suspendierung des Bischofs von Limburg: Die Medien sind voll von großen Bauvorhaben mit großen Problemen. Sind die Zeiten für eingehaltene Budgets und gelungene Kooperationen am Bau endgültig vorbei?“  —> mehr

18.11.2013 Schwäbische Zeitung schwaebische.de

Wettbewerb zu Mediation und Verhandlung an der Dualen Hochschule Ravensburg

„…Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg hat die International Mediation Competition, einen Wettbewerb zu Mediation und Verhandlung, schon zum zweiten Mal veranstaltet. In diesem Jahr nehmen zwölf Teams teil, jeweils zwei Teams treten gegeneinander an. Die Teilnehmer sind größtenteils Studenten der DHBW, die durch den Wettbewerb ihr Verhandlungsgeschick testen können…“ —> mehr

15.11.13 WAZ derwesten.de

Bürger-Initiativen unzufrieden mit  Mediationsergebnis in Warstein

Mitglieder der BI lassen verlauten „in den wesentlichen Fragen haben die langen Mediationsrunden nichts gebracht. Die Unternehmen hätten es in der Hand gehabt, den Konflikt zu entschärfen. Diese Chance wurde leider vertan…“ —> mehr

14.11.13 WAZ derwesten.de

Steinabbruch Mediation in Warstein abgeschlossen

Ein Dreivierteljahr hat der Berliner Mediator Professor Ortloff die Konfliktparteien in der Diskussion um Trinkwasserschutz, Kalksteinabbau und Umgehungsstraßeals Mediator begleitet und das Verfahren jetzt abgeschlossen. —> mehr

13.11.13 Mitteldeutsche Zeitung

Mediation bei Güterichter bei Streit um Weltraumflug

„Eine Magdeburgerin hatte im Mai einen Flug ins All gewonnen. Jetzt beschäftigt der Weltraumflug das Gericht, denn die Gewinnerin streitet mit dem Gewinner. In einer Mediation soll ein Güterichter helfen, einen Vergleich zu finden….“  Immer häufiger wird die Tätigkeit des Güterichters mit der Tätigkeit der Mediation gleichgesetzt —> mehr

13.11.13 juraforum.de

Forschungsprojekt „Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung“ 2014 mit insgesamt 3,4 Millionen Euro gefördert

Die hessischen Forschungsinitiative „LOEWE – Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ fördert das Forschungsprojekt „Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung“  bis 2014 mit insgesamt 3,4 Millionen Euro. Es handelt sich um ein gemeinsames Forschungsunternehmen von Wissenschaftler(inne)n der Goethe-Universität Frankfurt am Main, des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte (MPIeR) und der Fachhochschule Frankfurt am Main. Assoziierter Partner ist die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V.

Expert(inn)en und Teilprojektleiter(innen) des Loewe-Schwerpunkts zum Thema „Gerichtsbegleitende Konfliktlösung“, darunter Rechtsanwält(inn)e(n), Richter(innen), Gerichtspräsident(inn)en, Hochschulprofessor(inn)en, Mediator(inn)en und Jurist(inn)en aus Wirtschaftsunternehmen stellten Ergebnisse auf der 2. Expertenratstagung an der Fachhochschule Frankfurt am Main am 21.11.2013 vor. —> mehr

11.09.2013 inar.de

Mediation im Erbstreit

In einer Pressemitteilung der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer heißt es u.a. „Der Erbfall ist ein häufiger Auslöser für familieninterne Streitigkeiten. Nicht selten begegnen sich Verwandte deshalb vor Gericht. Gerichtsverfahren sind jedoch meist langwierig, kostenintensiv und berücksichtigen persönliche Interessenlagen beim Urteilsspruch nicht. Vor Gericht ergibt sich häufig eine Gewinner-Verlierer-Situation, welche oft mit negativen Gefühlen, wie Neid, Hass, Rache und Missgunst, zwischen den Streitparteien verbunden ist.

Eine Alternative zur gerichtlichen Auseinandersetzung bietet das Mediationsverfahren. Hierbei handelt es sich um ein offenes und ehrliches Gespräch zwischen den Konfliktparteien unter der Leitung einer dritten, unabhängigen Person; dem Mediator…“ —> mehr

11.09.2013 inar.de

Mediation kann bei Baustreitigkeiten zielführend sein

In einer Pressemitteilung der Schleswig-Holsteinischen Rechtsanwaltskammer heißt es u.a. „Gerade im Baurecht ist der Rechtsweg meist lang. Aber Streitigkeiten müssen nicht immer vor Gericht ausgetragen werden. Oft kommt es nur auf eine optimale “Streitbeilegungstechnik” an. Ein Anwalt kann dabei als Mediator helfen, die wirtschaftlichen Interessen der Streitparteien zu einer einvernehmlichen Lösung zu führen…“ Nicht verwunderlich dass hier nur der Anwalt als Mediator genannt wird, wenn man sieht von wem die PM kommt. —> mehr

09.11.2013 Badische Zeitung

„Parkhaus am Feldberg: Wissenschaft als Mediator

Der wichtigste Schritt ist gemacht….Damit hat der Runde Tisch geschafft, was lange niemand für möglich gehalten hat…Mit der wissenschaftlichen Begleitung ist es gelungen, störende Emotionen auszuschalten….“ —>mehr

08.11.2013 Thüringer Allgemeine

Mediation  um Kommunalservice Schmölln scheitert am Geld

„…Man möchte einen Mediator engagieren, der aus Helikopterperspektive über den Streithähnen Stadtrat und Stadtverwaltung kreist und Lösungsansätze ausmacht, die die Akteure nicht wahrnehmen.

Aber solch‘ ein Experten-Einsatz ist ebenso teuer wie die Möglichkeit, das Problem extern lösen zu lassen. Die Verwaltung hat keinen Euro übrig…“ —> mehr

 

Weitere wichtige Meldungen aus den Vorwochen

26.10.2013 Mediation aktuell

Mediation und Recht – Prozessuale Folgen einer Mediations- und Schlichtungsvereinbarung im Ehevertrag

In   der Entscheidung des Landgerichts München wird erstmals eine Klage als   unzulässig abgewiesen, weil aufgrund der bestehenden Schlichtungsvereinbarung   in dem Ehevertrag erst dieser Rechtsweg hätte ausgeschöpft werden müssen. —> mehr

 

#Mediation – News und mehr – 19.08.2013-01.09.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 19.08.2013-01.09.2013

Konflikte in Familienunternehmen, Mediationsgesetz Kroatien, FC Bayern Mediation, Mediation zwischen Bischof und Stadtdekan, Hans-Jürgen Rojahn, Mediation Brühl Geoenergy, Mediation Wiesbaden Folklorefestival, Mediation Traglufthalle Bochum, gerichtliche Mediation Verwaltungsgericht Bochum, Konflikte in Unternehmen, Mediator als Coach für Führungskräfte, Mediation, Ausschuss für außergerichtliche Streitbeilegung der Bundesrechtsanwaltskammer, Ausschuss Außergerichtliche Konfliktbeilegung im Deutschen Anwaltverein

30.08.2013 anwalt.de

Mediation in Familienunternehmen

Rechtsanwältin Vlatka Cikač schildert die Vorteile des Mediationsverfahrens und insbesondere auf die Anwendung in kroatischen Familienunternehmen, die Mediationsmöglichkeiten in Zagreb und die gesetzlichen Regelungen in Kroatien ein. —>mehr

28.08.2013 sport1.de

FC-Bayern: Mediation zwischen Fans und Verein

In dem Beitrag auf Sport1  kritisert der Anti-Diskriminierungsbeauftragte des DFB, Gunter A. Pilz, die Beauftragung eines auf der  Gehaltsliste stehenden Mediators, weil dadurch die Neutralität beeinflusst ist. Sollte es sich wirklich um eine formale Mediation handeln, wäre dieses auch ein Verstoß gegen das Mediationsgesetz (§3 Abs. 1), wenn dazu keine Zustimmung der Fans eingeholt worden wäre. —> mehr

27.08.2013 fr-online

Mediation im Streit zwischen Bischof und Stadtdekan?

Der Mediator Hans-Jürgen Rojahn, 68, pensionierter Pfarrer und Gründer des Instituts „inbalance Mediation“ erläutert im Interview mit der Frankfurter Rundschau, warum er Mediation als angemessen im Konflikt mit dem Bsichof von Limburg hält. —> mehr

26.08.2013 02elf.net

Mediation bei Streitigkeiten zwischen Paaren

Der eingetragene Mediator Johann Bernthaler vom Mediationszentrum Wien erläutert in dem Beitrag die Vorteile einer Mediation bei Streitigkeiten zwischen Paaren. —> mehr

21.08.2013 morgenweb.de / Schwetzinger Zeitung

Keine Mediation in Brühl

Zu der Mediation im Konflikt zwischen Geoenergy und der Gemeinde Brühl (siehe Blogbeitrag vom 09.07.2013) wird es nicht kommen. Trotz des Ratesdes  von der Gemeinde beauftragtenr Rechtsanwalt, in die Mediation zu gehen, hat der Gemeinderat sich dagegen entschieden. —> mehr

20.08.2013 fr-online

Mediation um Folklorefestival in Wiesbaden ohne Erfolg

Im Streit um den durch das Folklorefestival verursachten Lärm konnte keine Einigung durch eine Mediation erzielt werden. Eine vom Ortsbeirat Südost und der Stadt Wiesbaden initiierte Mediation wurde von den Anwohnern nicht angenommen, so der Ortsvorsteher Uli Weimer in einer Pressenotiz. —> mehr

20.08.2013 WAZ / derwesten.de

Mediation im Projekt Traglufthalle in Bochum

Dem Artikel in der WAZ /derwesten.de zufolge wird auf Betreiben des Verwaltungsgerichts eine „gerichtliche Mediation“ durchgeführt. Für die Streitigkeiten zwischen Anwohnern, dem Verein Blau-Weiß-Bochum und der Stadt ist eine Mediation sicherlich sinnvoll. Nur: Es darf dem Mediationsgesetz zu folge eine gerichtliche Mediation gar nicht mehr geben, lediglich ein Güterichterverfahen, dass mit den Methoden der Mediation durchgeführt wird, ist zulässig. Hoffen wir mal, dass es sich um ein fehlerhafte Darstellung seitens des Journalisten handelt und nicht um einen Fehler des Verwaltungsgerichts. —> mehr

19.08.2013 business-on.de

Mediation zur Lösung von Konflikten zwischen Führungskraft und Arbeitnehmern

Der Artikel erläutert, die klassischen Probleme, die die Konflikte in einem Unternehmen begleiten. Das sind zum einen die gegenseitige Abhängigkeit, fehlende Führungsfähigkeiten und die Sandwichposition der Führungskräfte. Hier können Mediatoren zur Konfliktlösung hilfreich sein oder als Coach den Führungskräften helfen, mit den Situationen bessser zurechtzukommen. —> mehr

19.08.2013 Die Welt

„Der schnelle Weg zum Recht“

Die Welt veröffentlicht den Text einer dpa Pressemittelung aus dem Juli und greift damit das Thema Mediation wieder aus. Basieren auf Aussagen von Christian Duve, Vorsitzender des Ausschusses Außergerichtliche Konfliktbeilegung im Deutschen Anwaltverein und Michael Plassmann, Vorsitzender des Ausschusses für außergerichtliche Streitbeilegung der Bundesrechtsanwaltskammer wird das Thema Mediation als schneller Weg zur Konfliktbeilegung vorgestellt, der Titel des Artikels ist insofern irreführend, weil es ja bei Mediation nicht darum geht Recht zu bekommen sondern eine interessenbasierte Lösung zu finden.

Unabhängig davon, dass wir natürlich eine qualifizierte Berichtserstattung über Mediation in den Medien schätzen, ist die jounalistische Leistung, einen fremden Artikel mit einem fehlleitenden Titel zu versehen und dann noch als eigenen auszugeben (siehe unseren Blogbeitrag vom 19.08.2013) nicht besonders hoch. —> mehr

Mediation – News und mehr – 09.06.2013-16.06.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 09.06.2013-16.06.2013

Mediation Privatleute, Mediation Neubrandenburg, Piratenpartei Mediator, Schulmediation, Steiermark fördert Mediation, Mediation Landsberg, Mediator in Kooperation mit Anwalt, Innerbetriebliche Mediation, Kündigungsschutz für Mediator, Mediatoren mit Zertifikat, Zertifizierter Mediator, Mediation Feuerwehr, Mediation Freiwilligenorganisation, Mediator Hanning, Mediation nach Foul, Handball Mediation, MDR Mediation, Vorteile von Konflikten, Nutzen Konflikt, Konflikt und Mediation, Mediation Amtsgericht Husum, Mediation Schiedsfrau, Mediation Schiedsmann, Mediation Selfkant, Mediation Apensen, Mediation Rechtsschutz

16.06.2013 Nordkurier

Mediation in Neubrandenburg –Privatleute nutzen Mediatoren eher weniger

Über den Stand der Mediation in Neubrandenbuirg berichtet der Beitrag im Nordkurier. Für die Mediation spricht laut Carl Christian Deutsch, Vizepräsident des Landgerichts Neubrandenburg „Die Lösung des Problems wird von den Parteien selbst erarbeitet und ist damit viel nachhaltiger“.   Laut Maja Mai, Mediatorin aus Neubrandenburg, nutzen Privatleute das Verfahren wenig, „das liegt auch daran, dass im Gesetz keine Kostenbeihilfen vorgesehen sind“. Aufträge kommen Empfehlung zustande oder über die Suche nach Vermittlern im Internet. Konflikte in der Arbeitswelt oder zwischen Geschäftspartner sind besonders häufig Gegenstand einer Mediation. —> mehr

14.06.2013 Radio Dreyeckland

Piratenpartei als Mediator?

Im Konflikt um die nach Philippsburg zu verbringenden Castoren aus Frankreich und Großbritannien bietet sich die Piratenpartei als Mediator an. —> mehr

14.06.2013 Bergisches Handelsblatt

Schulmediation inHebborn

Über ein neues und freiwilliges Unterrichtsmodul „Streitschlichter“ für die Kinder der Grundschule Hebborn in dem die Schüler lernen, Konflikte gezielt und pragmatisch zu lösen, berichtet das Bergische Handelsblatt. —> mehr

13.06.2013 KleineZeitung

Steiermark fördert Mediation im Nachbarschaftsbereich mit bis zu 1.000 € pro Projekt

Einem Bericht der Kleinen Zeitung zufolge will das Land Steiermark mit einem Sieben-Punkte-Programm das „Zusammenleben im Wohnumfeld“ verbessern,  u.a. durch ein flächendeckendes Angebot für Mediation. —> mehr

13.06.2013 Augsburger Allgemeine

Keine Mediaton im Streit um das Zinsgeschäft in Landsberg

„Die Stadt Landsberg wird keine Mediation mit dem Bankhaus Hauck & Aufhäuser im Derivatprozess durchführen. Das beschloss der Stadtrat in einer nicht-öffentlicher Sitzung „mit deutlicher Mehrheit“, wie Oberbürgermeister Mathias Neuner und Stadtjustiziarin Petra Mayr-Endhart erklärten. Damit bleibt es beim zweiten Termin der Hauptverhandlung am 8. Oktober vor dem Landgericht München 1 im Justizpalast.“ —> mehr

13.06.2013 Legal Tribune

Der Mediator als Freund des Anwalts

Mit den Möglichkeiten durch Kooperation anderen Berufen z.B. auch mit Mediatoren das Arbeitsfeld des Anwaltes auszuweiten oder abzusichern beschäftigt sich der Beitrag in der Legal Tribune Online.—>mehr

12.06.2013 Der Arbeits-Rechts-Berater

Kündigungsschutz für innerbetriebliche Mediatoren?

In einem Beitrag des Portals Der Arbeits-Rechts-Berater erläutert Martin Reufels die möglichen Auswirkung, die innerbetriebliche Mediatoren zu erwarten haben und inwieweit ggf. ein Sonderkündigungsschutz für diese angebracht ist. ER zitiert dazu einen Beitrag von Meyer und Schweitzer in der NZA (2013, 545). —> mehr

12.06.2013 Staseve Arbeitsgemeinschaft Staatlicher Selbstverwaltungen

Nur 82 Mediatoren mit Zertifikat oder mit Anerkennung in Deutschland

Da ist den Rechercheuren des Artikel auf dem Portal der Arbeitsgemeinschaft Staatlicher Selbstverwaltungen sicherlich nicht deutlich geworden, wie die Liste der Mediatoren auf dem Portal www.zertifizierter-mediator.de zusammengesetzt wird. Es handelt sich hier nur um Mediatoren, die sich freiwillig beim größten deutschen Mediatorenverzeichnis auf dem Portal www.mediator-finden.de angemeldet haben und dort ihr Zertifikat nachgewiesen haben. Interessant aber die Statistiken. —> mehr

12.06.2013 General-Anzeiger Bonn

Mediator im Streit in der Freiwilligen Feuerwehr von Ruppichteroth

In einem Interview mit dem General-Anzeiger erläutern Annegret Pilartz und Sabine Krause von der Regionalgruppe Bonn/Rhein-Sieg des Bundesverbandes Mediation  was Streitschlichtung in einer solchen Freiwilligenorganisation wie der Feuerwehr besonders macht. —> mehr

12.06.2013 Berliner Morgenpost

Mediation kann auch Handballspieler nach einem brutalen Foul besänftigen

Auch wenn es sicherlich keine klassische Mediation war, weil die  Spieler Ivan Nincevic und Torsten Jansensich nach dem Zusammenbringen durch den Mediator Bob Hanning (Geschäftsführer der Füchse Berlin) sich im Zweiergespräch geeinigt haben, ist doch sichtbar, dass der Gedanke der konstruktiven Konfliktbeilegung auch im Sport um sich greift. —> mehr

12.06.2013 blog.mediation.de / 11.06.2013 MDR Thüringen

Radiobeitrag des MDR zur Mediation.

Über die Inhalte des Radiointerviews im MDR am 11.06. haben wir bereits in unserem Blog zur Mediation berichtet. Auf der Webseite des MDR gibt es weitere Hintergründe zur Mediation zum Nachlesen. —> mehr

11.06.2013 report-k.de

Wie kann man sich mit Konflikten beschäftigen

Mediator Dr. Heinz Pilartz beschreibt im Verbund mit einigen anderen Mediatoren Wege im Umgang mit Konflikten und hebt die Mediation mit Ihren Verfahrensvorteilen hervor. Insbesondere  auch die Vorteiel von Konflikten werden dargestellt: Konflikt sind eine Zeichen für den Willen weiter mit einander zutun zu haben, über Konflikte werden Unterschiede sichtar gemacht, Konflikte können Antriebsfaktor für die Weiterenwicklung komplexer Tatbestände sein, Konflikten können, wenn sie gut gelöst werden unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen und in der Lösung berücksichtigen. —> mehr

10.06.2013 Husumer Nachrichten

Drei Güterichter bieten Mediation am Amtgericht Husum

Kaum geht die Möglichkeit gerichtsinterne Mediation anzubieten seitens des Gesetzgebers zu Ende (nur noch zulässig bis zum 25.07.2013) versuchen die Gerichte die Mediation indirekt als Verfahrensmodell im Rahmen güterichterlicher Verfahren anzuwenden.  Die Husumer Nachrichten berichten in der Art, als wenn es weiter gerichtsinterne Mediation gibt. Aus unserer Sicht eine sehr kritische Art der Berichterstattung. —> mehr

09.06. 2013 Aachener Nachrichten, 10.06.2013 Kreiszeitung Wochenblatt

Auch Schiedsmänner und Schiedsfrauen arbeiten zunehmend als Mediatoren

Am Beispiel der Schiedsfrau der Gemeinde Selfkant und der Gemeinde Apensen wird deutlich, das zunehmend auch die in der Regel ehrenamtlich tätigen Schiedsfrauen und Schiedsmänner der Gemeinden Mediationsausbildungen absolvieren und somit eine neue Qualität der Streitschlichtung auch in diesem Bereich entsteht. —> mehr und mehr

09.06.2013 news.toptarif.de

Sonntagsfrage

Mit Antworten zur Sonntagsfrage „Was ist Mediation?“  klärt das Portal Toptarif Verbraucher über die Mediation, das Mediationsgesetz und die Möglichkeiten auf, die Rechtsschutzversicherungen für die Kostenüberahme eines Mediator oder einer Mediatorin bieten. —> mehr

 

 

Mediation – News und mehr – 03.06.2013-09.06.2013

 

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 03.06.2013-09.06.2013

Netzstreit Leer, Shuttlemediation, Mediation am Finazgericht, Mediation Steuerrecht, Richter Finanzgericht Kreft Mediation, Mediation Landwehrkanal, Mediation Derivat Landsberg, außergerichtliche Mediationsverfahren, Mediation Schule, Mediation MEM Industrie Schweiz, Mediation statt Einigungsstelle,

06.06. 2013 Generalanzeiger

Mediation im Netzstreit?

Im Netzstreit zwischen dem Kreis Leer und den Gemeinden ist seitens des zuständigne Senat vor kurzem ein Vermittlungsgespräch (Mediation) unter Moderation einer Richterin vorgeschlagen worden, um die Sache außergerichtlich zu klären. Die Gemeinden stimmten zu, der Landkreis  sagt   nein, einem Gespräch ist er aber trotzdem nicht abgeneigt. —> mehr

05.06.2013 Mediation aktuell

„Shuttlemediation – Mediation oder Technik?“

Einen umfassenden Überbick zu den Anwendungsfeldern und Besonderheiten der Shuttlemediation bietet der Beitrag in der Mediation aktuell. In Abgrenzung zur Präsenzmediation ist hier der Mediator abwechselnd mit den Konfliktparteien im Gespräch. Ein Verfharen, was insbsondere in den seitens der Rechtsschutzversicherer angebotenen telefonischen Konfliktlösungen (sogenannten Mediationen) genutzt wird. —> mehr

04.06.2013 twitter

Mediation Landwehrkanal

7.Redaktionssitzung z #Mediation’svereinbarung“Zukunft #Landwehrkanal“ währte 7Std. m Tränen+1/2Nervenzusammenbrüchen,aber Rohentwurf steht!

— Achim & Birgit (@balberlin) 3. Juni 2013

 

04.06.2013 Recht&Mediation

„Mediation und Klageerwiderungsfrist“

RA Braune beschreibt in seinem Blogbeitrag was mit den gerichtlich gesetzten Fristen passiert, wenn auf Vorschlag des Gerichts der Rechtsstreit im Wege eines Mediationsverfahrens geklärt werden soll. —> mehr

04.06.2013 Mandat im Blickpunkt

„Mediation im Steuerrecht: Ein neues Instrument der außergerichtlichen Konfliktbeilegung“

Prof. Dr. Volker Kreft, RiFG, Bielefeld beschreibt ausführlich die Anwendunsgmöglichkeiten der Mediation im steuerrechtlichen Verfahren, die sich durch das Mediationsgesetz ergeben. Im Einspruchsverfahren  ist mit der erforderlichen Zustimmung der Finanzämter zur Mediation in der Regel nicht zu rechnen. In finanzgerichtlichen Verfahren dagegen wird das neue Güteverfahren auf Antrag der Steuerpflichtigen in der Regel aber seitens der Finanzämter auf Zustimmung stoßen. Gut geeignet sind insbesondere Streitfälle, bei denen ein Ermessens- oder Bewertungsspielraum seitens der Finanzämter vorliegt. —-> mehr

04.06.2013 und 07.06.2013 Augsburger Allgemeine

Vorschlag des Gerichts zum Derivatverfahren abgelehnt

Im Streit zwischen der Stadt Landsberg und dem Beratungsunternehmen Hauck & Aufhäuser Finance Consulting vor dem Landgericht München I, hat die Stadt das seitens des Gerichts vorgeschlagene außergerichtliche Mediationsverfahren abgelehnt. Allerdings bleibt es dem Stadtrat einer Pressemitteilung der Stadt zufolge auch jetzt noch unbenommen, sich für ein solches außergerichtliches Verfahren zu entscheiden. –> mehr —> mehr

04.06.2013 kurier.at

Mediation im Streit zwischen Lehrern und Eltern

Der Kurier berichtet über die Möglichkeiten Klagen auf Rufschädigung seitens der Lehrer gegen Eltern durch ein Mediationsverfahren zu umgehen. —> mehr

03.06.2013 soaktuell.ch

GAV Mediation erfolgreich abgeschlossen

Die Sozialpartner der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) in der Schweiz haben sich im Rahmen eines kombinierten Verhandlungs- und Mediationsverfahrens über die Hauptpunkte des neuen Gesamtarbeitsvertrages  geeinigt.  —> mehr

23/13 Taylor Wessing Newsletter

Mediation bei Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat

Dr. Julia Schweitzer beschreibt im Newsletter von Taylor Wessing die Besonderheiten und Vorteile eines Mediationsverfahrens als Alternartive zu einem Verfahren an der Einigungsstelle. —> mehr

 

Mediationsverbände informieren über eine anstehende Erklärung – Warum diese Geheimniskrämerei?

 

Ein wenig mysteriös ist das schon, was heute seitens der Mediationsverbände BAFM, BM, BMWA, DFfM und DGM an die Mitglieder ging. Ein Informationsschreiben, dass es in Kürze eine gemeinsame Erklärung geben wird.

Worum geht es?

Im Rahmen der Gesetzgebung zum Mediationsgesetz hat der Gesetzgeber einen wichtigen Bestandteil auf eine spätere Rechtsverordnung verlagert, nämlich die Bestimmungen über die Ausbildung  zum zertifizierten Mediator sowie Anforderungen an Fortbildung zertifizierter Mediatoren und die entsprechenden Einrichtungen zur Aus- und Fortbildung. Der Gesetzgeber hat allerdings in der Beschlussempfehlung zum Mediationsgesetz bereits Rahmenbedingungen beschrieben.

Die Verbände beziehen sich auf einen Hinweis in der Begründung zur Beschlussempfehlung und nicht wie sie in ihrer Erklärung schreiben der Begründung zum Gesetz. In der Begründung zur Beschlussempfehlung heißt es u.a. auf S. 18:

„Der Übergangszeitraum von einem Jahr nach Erlass der Rechtsverordnung gibt den maßgeblichen Mediatoren- und Berufsverbänden, den berufsständischen Kammern und den Industrie- und Handelskammern sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen im Interesse einer Vergleichbarkeit der Ausbildungen und einer Qualitätssicherung die Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis auf eine einheitliche Vorgehensweise zu verständigen, die die Zertifizierung von Ausbildungsinstituten, die dann die Ausbildung zum zertifizierten Mediator durchführen und die entsprechenden Zertifikate für die Teilnehmer ausstellen, durch eine privatrechtlich organisierte Stelle ermöglicht.“

Was oder wer steckt dahinter?

Warum nun auf einmal die Eile. Die Rechtsverordnung ist noch nicht einmal erlassen und danach gibt es immer noch ein Jahr Zeit.

Sind es ggf. die Rechtsschutzversicherer, die hier Einfluss auf die Verbände ausüben. So hat z.B. ein namhafter Rechtsschutzversicherer den gemeinsamen Kongress der Verbände BM, BMWA und BAFM gesponsort. Dann scheint es, wenn man den Text des Informationsschreibens genau liest, so, dass die jetzige Erklärung nur zustande kommt, weil die Mediationsverbände sich auf Initiative der Rechtsschutzversicherungen getroffen haben. Dann gab es Anfang April eine Pressemitteilung des GDV, in der auch die Verbände zu Wort kamen bzw. Verbandsvertreter mit Zahlen, wie es gäbe in Deutschland 50.000 Mediatoren glänzten. Was heißt denn 50.000 Mediatoren? Es muss doch besser heißen ca. 50.000 Menschen, die ein Mediationsausbildung durchgeführt haben, dass sind aber noch lange keine Mediatoren.

Erstaunlich ist auch, dass die Verbände sich nicht zu Wort meldeten, als die Stiftung Warentest eine fragwürdige Bewertung der Ausbildungen zum Mediator veröffentlichte bzw. eine noch fragwürdigere Leserumfrage zur Mediation ins Netz stellte, wobei beide zumindest den Eindruck erwecken konnten, dass dort die Interessengruppe der Rechtsschutzversicherer Einfluß ausgeübt hat. Auch die Studie zur Leistung der Rechtsschutzversicherer in der Mediation, die die Mediation GmbH Anfang April veröffentlichte, wurde seitens der Verbände bisher nicht kommentiert. Gleichzeitig bleiben Veröffentlichungen wie jüngst der D.A.S Rechtsschutz unkommentiert, in der diese von 10.000 durchgeführten Mediationen pro Jahr und von sich als größter Anbieter im Mediationsmarkt spricht. Das sind doch mit Sicherheit keine Mediationen, die den Ansprüchen der Verbände genügen bzw. nach der bisherigen Sicht der Verbände als Mediationen bezeichnet werden können.

Dem Informationsschreiben gibt es erste Arbeitsergebnisse einer Arbeitsgruppe zur „Plattform Qualität in der Mediation“ die mehrheitlich Beifall finden. Schade nur, dass die interessierte Mediationsöffentlichkeit davon nichts erfährt. Das hat mit Transparenz nichts zu tun. Oder sichern sich die in der Arbeitsgruppe vertretenen Ausbildungsanbieter dort vor allem einen Zeitvorsprung gegenüber den anderen Anbietern?

Was passiert da gerade?

Warum die Geheimniskrämerei? Und warum nicht gleich die Erklärung sondern erst ein Informationsschreiben, das es eine Erklärung geben wird?

Fragen, Fragen, Fragen. Ich freue mich über Antworten gerne in der Kommentarfunktion dieses Blogbeitrags.