Mediationsverbände informieren über eine anstehende Erklärung – Warum diese Geheimniskrämerei?

 

Ein wenig mysteriös ist das schon, was heute seitens der Mediationsverbände BAFM, BM, BMWA, DFfM und DGM an die Mitglieder ging. Ein Informationsschreiben, dass es in Kürze eine gemeinsame Erklärung geben wird.

Worum geht es?

Im Rahmen der Gesetzgebung zum Mediationsgesetz hat der Gesetzgeber einen wichtigen Bestandteil auf eine spätere Rechtsverordnung verlagert, nämlich die Bestimmungen über die Ausbildung  zum zertifizierten Mediator sowie Anforderungen an Fortbildung zertifizierter Mediatoren und die entsprechenden Einrichtungen zur Aus- und Fortbildung. Der Gesetzgeber hat allerdings in der Beschlussempfehlung zum Mediationsgesetz bereits Rahmenbedingungen beschrieben.

Die Verbände beziehen sich auf einen Hinweis in der Begründung zur Beschlussempfehlung und nicht wie sie in ihrer Erklärung schreiben der Begründung zum Gesetz. In der Begründung zur Beschlussempfehlung heißt es u.a. auf S. 18:

“Der Übergangszeitraum von einem Jahr nach Erlass der Rechtsverordnung gibt den maßgeblichen Mediatoren- und Berufsverbänden, den berufsständischen Kammern und den Industrie- und Handelskammern sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen im Interesse einer Vergleichbarkeit der Ausbildungen und einer Qualitätssicherung die Möglichkeit, sich auf freiwilliger Basis auf eine einheitliche Vorgehensweise zu verständigen, die die Zertifizierung von Ausbildungsinstituten, die dann die Ausbildung zum zertifizierten Mediator durchführen und die entsprechenden Zertifikate für die Teilnehmer ausstellen, durch eine privatrechtlich organisierte Stelle ermöglicht.”

Was oder wer steckt dahinter?

Warum nun auf einmal die Eile. Die Rechtsverordnung ist noch nicht einmal erlassen und danach gibt es immer noch ein Jahr Zeit.

Sind es ggf. die Rechtsschutzversicherer, die hier Einfluss auf die Verbände ausüben. So hat z.B. ein namhafter Rechtsschutzversicherer den gemeinsamen Kongress der Verbände BM, BMWA und BAFM gesponsort. Dann scheint es, wenn man den Text des Informationsschreibens genau liest, so, dass die jetzige Erklärung nur zustande kommt, weil die Mediationsverbände sich auf Initiative der Rechtsschutzversicherungen getroffen haben. Dann gab es Anfang April eine Pressemitteilung des GDV, in der auch die Verbände zu Wort kamen bzw. Verbandsvertreter mit Zahlen, wie es gäbe in Deutschland 50.000 Mediatoren glänzten. Was heißt denn 50.000 Mediatoren? Es muss doch besser heißen ca. 50.000 Menschen, die ein Mediationsausbildung durchgeführt haben, dass sind aber noch lange keine Mediatoren.

Erstaunlich ist auch, dass die Verbände sich nicht zu Wort meldeten, als die Stiftung Warentest eine fragwürdige Bewertung der Ausbildungen zum Mediator veröffentlichte bzw. eine noch fragwürdigere Leserumfrage zur Mediation ins Netz stellte, wobei beide zumindest den Eindruck erwecken konnten, dass dort die Interessengruppe der Rechtsschutzversicherer Einfluß ausgeübt hat. Auch die Studie zur Leistung der Rechtsschutzversicherer in der Mediation, die die Mediation GmbH Anfang April veröffentlichte, wurde seitens der Verbände bisher nicht kommentiert. Gleichzeitig bleiben Veröffentlichungen wie jüngst der D.A.S Rechtsschutz unkommentiert, in der diese von 10.000 durchgeführten Mediationen pro Jahr und von sich als größter Anbieter im Mediationsmarkt spricht. Das sind doch mit Sicherheit keine Mediationen, die den Ansprüchen der Verbände genügen bzw. nach der bisherigen Sicht der Verbände als Mediationen bezeichnet werden können.

Dem Informationsschreiben gibt es erste Arbeitsergebnisse einer Arbeitsgruppe zur “Plattform Qualität in der Mediation” die mehrheitlich Beifall finden. Schade nur, dass die interessierte Mediationsöffentlichkeit davon nichts erfährt. Das hat mit Transparenz nichts zu tun. Oder sichern sich die in der Arbeitsgruppe vertretenen Ausbildungsanbieter dort vor allem einen Zeitvorsprung gegenüber den anderen Anbietern?

Was passiert da gerade?

Warum die Geheimniskrämerei? Und warum nicht gleich die Erklärung sondern erst ein Informationsschreiben, das es eine Erklärung geben wird?

Fragen, Fragen, Fragen. Ich freue mich über Antworten gerne in der Kommentarfunktion dieses Blogbeitrags.

Frauennetzwerke beschäftigen sich mit Mediation

Ausbildung IconDie Regionalgruppe Rhein-Ruhr des international tätigen  Frauennetzwerkes EWMD (European Women´s Management Development international network)  hat zu einer interaktiven Vortragsveranstaltung mit der Mediatorin Ute Beck nach Köln in das Mercedes-Benz Center Köln eingeladen Das Thema des Abends lautete: „Mit Deeskalation zum Projekterfolg“.

Wir alle kennen  die Situationen im beruflichen Alltag:  das Projekt ist verfahren, nichts geht mehr,  Zickzackwege werden eingeschlagen und die vermeintlich einfachste Lösung lautet „ das muss eskaliert werden“.  Was aber, wenn es  – warum auch immer- keine Eskalationsinstanz , keinen Schiedsrichter gibt ? In dem Vortrag wurden grundlegende Sichtweisen des  Mediationsverfahrens als Deeskalationsmethode vorgestellt und  anhand einer interaktiven Partnerübung vertieft.

Die Anwesenden waren sich einig, dass viele Projekte erfolgreicher wären, wenn rechtzeitig Konfliktsituationen durch Mediation geklärt werden würden. Diese Meinung wurde durch viele Beispiele aus der Praxis in der engagierten Diskussion untermauert.

Der interaktive Vortrag kann bei Ute Beck (www.equidis.de)  gebucht werden und ist eine gute Einführung und Sensibilisierung für das Thema Mediation.

Mediation – News und mehr – 13.05.2013-19.05.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 13.05.2013-19.05.2013

Burbach Mediation, Konfliktschlichtungsstelle Burbach, Mediation 1860 München, Mediator TSV 1860, EU-Maßnahmenpaket zur Verbesserung der außergerichtlichen Streitbeilegung, AS-Richtlinie, OS-Richtlinie,  innergerichtliche Mediation in Bayeren, Betriebsrat Mediation, Personalrat Mediation, Mediation Marburger Bund, Mediation, Mediator, Mediationsgesetz erweitertes Güteverfahren, Güterichter Regensburg, Mediation in Steuersachen, Handwerkskammer Köln Mediation, Steinfurt Mediation Windräder, Mediation bei Biogasanlage

19.05.2013 Siegerland Kurier

Konfliktschlichtungsstelle in Burbach

Der Artikel berichtet über die Einrichtung einer Konfliktschlichtungsstelle , die als kostenloses Angebot für Burbacher Bürger Mediation anbietet. —> mehr

17.05.2013 Abendzeitung München

Mediation im Streit bei 1860 München

“Nachdem Investor Hasan Ismaik bei München.TV erneut schwere Vorwürfe gegen die Vereinsbosse erhoben hatte” bringt jetzt der Aufsichtsratschef Otto Steiner einen Mediator zur Konfliktlösung ins Gespräch, der Abendzeitung zufolge ist der Investor demgegenüber aufgeschlossen. —> mehr

16.05.2013 euractiv.de

“Streitbeilegung: Effektive AS-Systeme sichern effektiven Verbraucherschutz”

Ein sehr fundierter und ausführlicher Beitrag von Claudia Müller-Conen zum EU-Maßnahmenpaket zur Verbesserung der außergerichtlichen Streitbeilegung.

Das Europäische Parlament hat Maßnahmen zur Harmonisierung alternativer Streitbeilegung auf den Weg gebracht:

1. EU-Richtlinie über Formen der alternativen Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten (AS-Richtlinie)

Hier sollen den Verbrauchern künftig bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten über Verpflichtungen aus Kauf- oder Dienstleistungsverträgen unternehmensexterne flächen- und sektorendeckende Schlichtungsstellen zur Verfügung stehen.

2. EU-Verordnung über die Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten (OS-Verordnung)

Eine EU-weite Internet-Plattform  soll Verbrauchern bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen helfen, eine geeignete AS-Stelle und ein geeignetes AS-Verfahren zu finden. —> mehr

15.05.2013 Radio Plassenburg

“Einigung statt Urteil: Innergerichtliche Mediation wird bald flächendeckend eingeführt”

Totgesagte leben bekanntlich länger. Nun sollte durch das Mediationsgesetz die gerichtliche Mediation, die es vorher nur als Pilotverfahren gab durch das erweiterte Güterichterverfahren abgelöst werden und aufhören zu existieren. Nun hatten ja die Bundesländer im Gesetzgebungsverfahren im letzten Moment noch per Änderung den Passus, dass die Güterichter auch Methoden der Mediation nutzen dürfen durchgedrückt. Und was passiert: Selbst in Bayern, wo es vorher schon das Güteverfahren gab und nie von gerichtlicher Mediation gesprochen wurde wird jetzt von “innergerichtlicher Mediation” gesprochen. Von irgendwo müssen die Journalisten ja den Begriff haben. —> mehr

14.05.2013 OpenPR

“MEDIATOR führt durch Intensivtraining bei Betriebs- und Personalrätekonferenz 2013 des Marburger Bundes Bayern”

Sehr umtriebig die Kollegen der Mediator GmbH. Wenn Stefan Kessen und Beate Voskamp hier die Betriebsräte und Personalräte im Einsatz von Mediation schulen, ist das ein weiterer der wichtigen stetigen Tropfen, die den Stein höhlen. —> mehr

14.05.2013 Wochenblatt.de

“Konfliktbeilegung – Güterichter am Amtsgericht Regensburg helfen bei der Beilegung von Streitigkeiten”

Es mehren sich jetzt die Nachrichten, in denen über die Bestellung von Güterichtern berichtet wird. Seit dem 01.Januar gibt es diese dem Artikel zufolge auch am Amtsgericht Regensburg. Eine Folge der Umsetzung des Mediationsgesetzes. Für Bayern ist aber das erweiterte Güteverfahren kein Novum, da dieses hier als Alternative zur gerichtlichen Mediation schon seit einigen jahren als Pilot durchgeführt wurde. —> mehr

10.05.2013 Recht&Mediation

“Steuerstreitigkeiten durch Mediation lösen?”

Rechtsanwalt Braune berichtet in seinem Blog davon, das Her Majesty’s Revenue & Customs (HMRC), eine britische Regierungsinstitution zur Steuererhebung, ein Pilotprojekt zur Mediation, durchgeführt hat , dessen Ergebnisse nun veröffentlicht wurden. Die Evaluation habe ergeben, “dass das Projekt ein voller Erfolg war. Zwei Drittel der Fälle konnten vollständig oder teilweise durch Mediation erledigt werden, 58 % vollständig und 8 % teilweise. Der weitere Vorteil war, dass die Erledigung signifikant schneller und kostengünstiger sowohl für die Steuerbehörde als auch für die Steuerschuldner erfolgte.” —> mehr

10.05.2013 wdr.de

“Außergerichtliche Streitschlichtung: Lieber Schlichter als Richter”

Zusatzinformationen zur Sendung Thema NRW am 10.05.2013

Vorstellung von außergerichtlichen Alternativen zum Gerichtsverfahren, Schiedsleute im Bereich Nachbracshaftskonflikte, Mediation bei Problemen mit Handwerkern vermittelt durch die Handwerkskammer z.B. in Köln, Täter-Opfer Ausgleich (TOA), Mediation im öffentlichen Bereich am Beispiel Steinfurt bei einer Windkraftanlagen, Mediation bei Biogasanlage —> mehr

Mediation – News und mehr – 06.05.2013-12.05.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 06.05.2013-27.04-12.05.2013

Mediation, Mediator, Gemeinderat Krailling Mediation, Bender Flughafen Frankfurt Mediator, DAS Rechtsschutz Mediation, Mediation als Rechtsdienstleistung, Mediation im Arbeitsrecht, Pilartz Mediation, Pilartz Buch Mediation Arbeitsrecht, Mediation in militärischen Konflikten, Friedensprozesse und Mediation, Mediation in Finanzgerichtsverfahren, Güterichter am Finanzgericht

 

06.05.2013 helpster.de

Mediation Übungen

Ein kurzer Beitrag über Mediation, der aber leider vieles offen läßt. —> mehr

06.05.2013 Münchner Merkur, merkur-online.de

“Gemeinderat Krailling: Ein Mediator soll’s richten”

Ein Bericht über einen Konflikt im Gemeinderat von Krailling, bei dem die Bürgermeisterin Christine Borst jetzt  einen Mediator hinzuziehen will, um bis zur Wahl 2014 wieder zu eine gute Arbeitsbasis zu finden. —> mehr

06.05.2013 02elf Düsseldorfer Abendblatt

„Ein brillanter Kommunikator und Mediator und zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten in Hessen“

Ein Artikel anläßlich der Übergabe des Hessischen Verdienstordens an Wilhelm Bender, der bis 2010 Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Flughafens war. Interessant, dass inzwischen eine Persönlichkeit als Mediator betitelt wird, die in einem der großen Mediationsverfahren in Deutschland um den Ausbau des Frankfurter Flughafens eindeutig Parteivertreter war. —> mehr

08.05.2013 finanzen.net

“D.A.S. Rechtsschutz 2012 mit neuen Rechtsdienstleistungen”

Einer Pressemitteilung der DAS zufolge bezeichnet sich die DAS mit mehr als 10.000 Mediationen jährlich als größter Anbieter privater Mediation in Deutschland. Zu bezweifeln ist, ob dieses wirklich Mediationen waren oder Konfliktlösungen, denen man die Bezeichnung Mediation verliehen hat. Die DAS bildet eigenen Angaben zufolge auch eigene Mediatoren aus. —> mehr

09.05.2013 taz

“MEDIATION – Der Knast der Gefühle”

In dem Artikel wird über den Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)  in Bremen berichtet, einer der ersten in Deutschland. —> mehr

10.05.2013 neues deutschland

“Es muss nicht immer ein Prozess sein”

Eckart Roloff stellt in dem Beitrag ein neues Buch über die Mediation im Arbeitsrecht vor. Das Buch von Annegret Pilartz zeigt Richtern und Anwälten auf, welche Gründe für eine Mediation sprechen. —> mehr Bestellmöglichkeit direkt bei www.mediationsbuch.de

 10.05.2013 swissinfo.ch

“Wenn sich Mediatoren auf die Füsse treten”

In einer im Februar 2013 publizierten Studie “A crowded field: competition and coordination in international peace mediation” kann die ständige Zunahme von Mediatoren in Konflikten auch Gefahren bringen und sogar kontraproduktiv für Friedensprozesse sein.

“Manchmal ist es wie ein Wettlauf um den Friedensnobelpreis”, so Rachel Gasser, Expertin für Mediationsfragen und Mitarbeitern der Schweizer Stiftung für Frieden Swisspeace. —> mehr

10.05.2013 Capital

“Mediation- Ein Herz für Kläger”

Über die Möglichkeit Mediation in Finanzgerichtsverfahren einzusetzen bericht der Artikel in der Capital. Insbsondere das erweiterte Güterichtermodell ist eine Möglichkeit, wobei nach einer Anfrage der Capital in einigenBundesländern noch Zurückhaltung herrscht so z.B,. in Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.  An 15 der insgesamt 18 deutschen Finanzgerichte sind aber in der Zwischenzeit 32 Güterichter benannt worden—> mehr

10.05.2013 Wiesbadener Tagblatt

“Parteien streiten über Wahl”

Information zum  Thema Lärm und Folklore  Mediationsverfahren soll für „gescheitert“ erklärt werden.

„Der Gesprächsfaden in der Mediation ist komplett abgerissen“, Grüne und  SPD sehen noch Chancen für die Mediation. —> mehr

Mediator – Neue Fachzeitschrift zur Mediation

mediator-mit-buch

Über lange Zeit haben wurde es angekündigt – nun ist es endlich so weit: aus dem altvertrauten Newsletter  der Deutschen Gesellschaft für Mediation (DGM) ist eine zitierfähige Fachzeitschrift geworden. Unentgeltlicher Download der 1. Ausgabe unter http://www.dgm-web.de/newsletter/newsletter.html

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

- Brainstorming – ein geeignetes Instrument zur Generierung von Lösungsoptionen

- Mediation bei Gewalt in Paarbeziehungen

- Pressearbeit und Marketing für Mediatoren

- Mobbing

 

Mediation als Lösung bei Rechtskonflikten

Paragra“Mediation als Lösung bei Rechtskonflikten – geht das?”

Das ist die Überschrift eines Artikels im Portal T-Online.de. In dem Artikel innerhalb der Ratgeber Community Finanzen wird dargestellt, welche Einsatzfelder für Mediation es gibt, was die Veränderungen durch die Einführung des Mediationsgesetzes bedeuten und welche Vorteile das Mediationsverfahren bietet. Auch der Hinweis zur Übernahme der Kosten durch Rechtsschutzversicherungen sowie die klare Abgrenzung der sogenannten “Telefonmediation” fehlt nicht.

Das Portal erlaubt auch Fragen zur Mediation an die Community zu stellen.

Mediation – News und mehr – 28.04.2013-05.05.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 28.04.2013-27.04-05.05.2013

Mediation, Mediator, Juan Carlos als Mediator, Mediation Soest, Mediation Güterverkehr, Mediation Grossterminals, Interkulturelle Konfliktvermittlung, Mediation Sprendlingen, Mediation BDEW Workshop, Wittlich Mediator, Güterichter Trier, Mediation im Unternehmen, Mediation Reiskirchen

 

04.05.2013 nachrichten.at

“Spaniens König will in der Krise als Mediator auftreten

Spaniens König Juan Carlos versucht sich angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer Arbeitslosenrate von 27 Prozent in seinem Land als Vermittler.

In einem TV-Interview rief der Monarch am Samstag die regierenden Konservativen (Volkspartei/PP) und die oppositionellen Sozialisten (PSOE) dazu auf, “über die Grenzen von Ideologien und Partikularinteressen hinweg einen politischen Konsens zu finden, um Arbeitsplätze zu schaffen.”

Wie ein Sprecher des Königshauses laut spanischen Medienberichten im Internet weiters erklärte, wolle der Monarch angesichts der schwierigen Lage Spaniens nun vermehrt “als Schiedsrichter und Mediator” auftreten…” —> mehr

02.05.2013 soester-anzeiger.de

“Kundgebung mit Forderung ´Beendet den Steinabbau´

Worum geht es bei einer „Mediation“? Wie geht’s weiter nach dem Brühne-Bankrott? Behält die Stadt die Wasserrechte? Im derzeitigen „Thema Nr. 1“ unserer Stadt – Steinabbau und Trinkwasserschutz – gibt es etliche neue Entwicklungen…” —> mehr

01.05.2013 Neue Zürcher Zeitung

“Offene Fragen zu Grossterminals- Eine Mediation für den Güterverkehr

In der Frage nach der Notwendigkeit von zwei Grossterminals in der Schweiz soll ein Mediator eingesetzt werden. Die vom Bund einberufene Terminalkonferenz hat noch keine Lösung gebracht….

…Weil es noch keine spruchreifen Ansätze gibt, soll nun ein Mediator eingesetzt werden, der die weitere Lösungssuche begleitet. Als Mediator wurde Erwin Rutishauser eingesetzt. Er hat vertiefte Kenntnisse der Eisenbahnbranche, war er doch unter anderem bei den SBB tätig sowie Direktor der SZU-Bahn und der Rhätischen Bahn.

Die Ergebnisse der Konferenz vom Dienstag, die Lösungsansätze aus der Mediation sowie eine vorliegende Studie sollen als Basis für ein mit der Branche abgestimmtes Konzept dienen. Darin sollen die notwendigen Güterverkehrsanlagen definiert werden.”—> mehr

30.04.2013 Familien Blickpunkt

“Interkulturelle Konfliktvermittlung im Sprendlinger Norden

Seit Mitte 2005 werden im Projekt „Interkulturelle Konfliktvermittlung“ Nachbarn in ihren Konflikten von eigens dafür ausgebildeten und ehrenamtlich tätigen Konfliktvermittlern begleitet. Zurzeit stehen dem Projekt 16 bürgerschaftlich engagierte Mediatoren zur Verfügung. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Dreieich und des Forums Sprendlingen Nord e.V. Das Projektleitungsteam setzt sich zusammen aus: Karin Scholl, Leiterin des städtischen Integrationsbüros, Sabine Grundmann, Mitarbeiterin der Kinder- und Jugendförderung und – neu hinzugekommen – Margot Acht, Quartiermanagerin Hirschsprung-Breitensee.

In den letzten Monaten wurden weniger Nachbarschaftskonflikte an das Projektleitungsteam gemeldet als in den vergangenen Jahren. Dies ist sicher auch auf die positive Wirkung der Arbeit der Mediatoren und der Projektleitung zurückzuführen, denn das Projekt zielt nicht nur auf die Vermittlung in Konflikten ab, sondern will auch:…”—> mehr

30.04.2013 Politik-Express

“Mediator moderiert BDEW-Workshop: Akzeptanz von Infrastrukturprojekten bei allen Beteiligten fördern

Deutschlandweit gibt es zahlreiche Infrastrukturprojekte und entsprechend zahlreich sind auch die Konflikte, die zwischen beteiligten Gruppen und betroffenen Personen entstehen. Wie lassen sich konfliktgeladene Auseinandersetzungen konstruktiv bearbeiten? Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) hat sich dieser Fragestellung angenommen und lud am 23. April unter dem Motto „Dieser Weg wird kein leichter sein“ zum Stakeholder-Workshop nach Berlin. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Stefan Kessen, erfahrener Mediator und Geschäftsführer der MEDIATOR GmbH. Gemeinsam diskutierten Ingenieure, Bürger, Mitarbeiter in NGOs, Politiker, Verwaltungsangestellte, Unternehmer sowie Medienvertreter und traten über das offene Aussprechen ihrer unterschiedlichen Sichtweisen, Besorgnisse und Bedürfnisse in einen intensiven Dialog. Es ist ganz sicher kein leichtes Unterfangen, bei Infrastrukturprojekten Akzeptanz zwischen allen Beteiligten zu erreichen. Daher ist der Einsatz professioneller Mediationstechniken besonders wichtig und nachweislich erfolgreich. „Denn durch einen gegenseitigen Perspektivenwechsel kann ein gemeinsamer Verständigungsprozess in konstruktive Bahnen gelenkt werden“, ist Stefan Kessen überzeugt…” —> mehr

 

29.04.2013 Wochenspiegel

“Wittlich – Richter besucht Streitschlichter am PWG…

…Neben seiner Arbeit als Richter ist  Dr. Grüter beim Landgericht Trier als Mediator (Güterichter) tätig. Er betonte, dass seiner Erfahrung nach bei einer Streitschlichtung der wichtigste und schwierigste Punkt das Herausfinden der Hintergründe (die Konflikterhellung) ist. Dazu nannte er einige Beispiele, bei denen während der Mediation jeweils keine Einigung zustande kam. Das Interessante bei den Beispielen war, dass man kaum darauf kommen würde, was sich im Endeffekt wirklich hinter jedem Konflikt verbirgt. Oft ist ein jahrelanger Streit mit großen gegenseitigen Verletzungen eine Hürde, die die Konfliktpartner nicht überwinden können. Dann führt eine Mediation zu keiner Lösung und der Fall muss vor Gericht verhandelt werden…” —> mehr

29.04.2013 Maschinenmarkt

“Mediation im Unternehmen- Konflikte lösen, bevor es teuer wird

Der wichtigste Effekt besteht darin, dass die menschliche Beziehung zwischen den Beteiligten sich dauerhaft ändert, so dass die künftige Zusammenarbeit von allen ganz neu gestaltet werden kann. Damit kommt Bewegung in blockierte Situationen und von den Beteiligten wird der Druck weggenommen. Ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht mit allen bekannten Risiken bezüglich des zu erwartenden Urteils findet nicht mehr statt.

Mediator nimmt eine neutrale Haltung ein

Und sehr wichtig ist natürlich, dass die Kosten für eine Mediation ganz erheblich geringer sind als die Kosten, die bei Krankmeldungen, Störungen betrieblicher Arbeitsabläufe, Kündigung oder gar Gerichtsverfahren entstehen….”—> mehr

27.04.2013 Gießener Anzeiger

“Nach Mediation bleiben Details im Dunkeln

Wasserstreit in Reiskirchen offenbar beendet – Bürgermeister Kromm will Fragen nicht beantworten – Petri: Sehr guter Kompromiss

Werden die Wassergebühren in Reiskirchen gesenkt oder nicht? Wird die Gemeinde das Berufungsverfahren in dem seit Jahren schwelenden Wasserstreit vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel weiterverfolgen oder nicht? Auf diese Fragen wollte Bürgermeister Dietmar Kromm keine Antwort geben, als er telefonisch eine Presseerklärung zum gestrigen Mediationstermin übermittelte. Diese sei mit der Bürgerinitiative (BI) „Für faire Trinkwasserpreise“ abgestimmt, weitergehend wolle man sich aktuell nicht äußern. BI-Vorsitzender Günther Petri sprach von einer „Einigung“ und einem „sehr guten Kompromiss“. Auf Details wollte auch er nicht eingehen…” —> mehr

 

Vorstellung mediationsbüro mitte

Über uns

Das mediationsbüro mitte steht für professionelle Mediation und Innovation. Es wurde 1998 gegründet, um einen Ort für Mediation zu etablieren und startete 1999 die erste Ausbildung für Mediator/innen. Durch seine jahrelange professionelle Arbeit mit Familien, Paaren und Privatpersonen sowie mit Schulen, Gemeinwesen und Firmen hat das mediationsbüro mitte sich einen Namen gemacht. Als eine treibende Kraft hinter der Mediationsbewegung in Deutschland war und ist das mediationsbüro mitte aktiv an der Gestaltung neuer Methoden und Anwendungsgebiete beteiligt. Viele der Mediator/innen, die heute in und außerhalb Berlins als selbstständige Mediator/innen arbeiten, sind vom mediationsbüro mitte ausgebildet worden. Seine Mitarbeiter/innen verfügen über jahrelange Erfahrungen in der Konfliktberatung, Bildungsarbeit, Konzeptentwicklung und Prozessbegleitung, die als Kompetenzen in das Büro mit einfließen.

Die Ausbildung

Die Jahresausbildung Mediation richtet sich an Interessierte aus unterschiedlichen Professionen und wird nach den Standards des Bundesverbandes Mediation e.V. durchgeführt. Sie schließt mit einem Zertifikat ab, das Voraussetzung für die Anerkennung als Mediator/in BM ist.

Die 200 Stunden umfassende Ausbildung setzt auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis. Sie beschäftigt sich mit unterschiedlichen Praxisfeldern der Mediation und vermittelt vielfältige Methoden, die in der Mediation eingesetzt werden wie Gesprächs- und Interventionstechniken.

Seit 2009 bietet das Büro für die Absolvent/innen ihrer Jahresausbildung Mediation in Berlin die Teilnahme am „Praxisprojekt Mediation“ an. Die Projektteilnehmer/innen werden als Assistenten/innen bei geeigneten Mediationsprozessen Erfahrungen sammeln. Sie können mit supervisorischer Begleitung auch selbständig Mediationen durchführen, die über das Praxisprojekt akquiriert werden.

Das mediationsbüro mitte startet drei Mal jährlich einen Ausbildungskurs in Berlin sowie je einen in Salem (am Bodensee) und Schnaditz (bei Leipzig).

Informationen zu den aktuellen Ausbildungen erhalten Sie in unserem Portal unter www.mediation.de/ausbildung

oder auf der

Homepage vom mediationsbüro mitte.

Mediation – News und mehr – 20.04.2013-27.04.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 20.04.2013-27.04.2013

Mediation, Familienverband, Schlichtung, Ombudsleute, Schlichter, Ombudsmann, Ombudsfrau, Mediator, Mediatorin, alternative Kinfliktlösung, Leutheusser-Schnarrenberger, Mediation Notfallzentrum Eschborn, Mediation Loacker, Mediationsverfaheren, Mediation und Rechtsschutz, Mediation Kaunertal, Landwehrkanal Mediation, Mediator GmbH, Kessen, Voskamp

27.04.2013 Badische Zeitung

“Familienverband bietet künftig Mediation an

…Vetter gab abschließend bekannt, dass es für Mitglieder zukünftig das kostenlose Angebot der Mediation geben werde. Bei Interesse können sich Mitglieder melden. Dabei geht es um die konstruktive Lösung von Konflikten, zum Beispiel in der Familie oder mit den Nachbarn, begleitet durch zwei ausgebildete Mediatorinnen…”—> mehr

24.04.2013 Mediation-aktuell

“Schlichtung und Mediation – Erfahrungen und Perspektiven. Tagung am 19. April 2013 im Bundesministerium der Justiz

…Die Durchsetzung von außergerichtlichen Konfliktlösungen durch Mediation und Schlichtung sei ein rechtspolitisches Anliegen, um insbesondere im Verbraucherschutz den Betroffenen auch außerhalb der Justiz helfen zu können.Ombudsleute, Schlichter, Mediatoren und Wissenschaftler diskutierten Fragen über die Funktion von Mediation und Schlichtung in unserer Rechtsordnung, über die Erfahrungen, die bislang mit Mediation und Schlichtung gemacht wurden, sowie mögliche Auswirkungen, die eine Stärkung der alternativen Konfliktlösung haben kann…”—> mehr

24.04.2013 Frankfurter Rundschau

“Eschborn – Zankapfel Notfallzentrum

Eine Bürgerinitiative hat die Diskussion über den Standort des geplanten Notfallzentrums neu entfacht. Stadt, Feuerwehr und ASB wollen jedoch am Plan festhalten. Richten soll es nun Gemeindebund-Direktor Karl-Christian Schelzke als Mediator…

…Mediator soll helfen – Was tun? Die Stadt hat nun einen Bürgerdialog gestartet, um mit öffentlichen Treffen und einer Internet-Diskussion eine Lösung zu finden. Allerdings kündigte die für die Organisation zuständige Sabine Dalianis schon zu Beginn der ersten Veranstaltung am Montagabend im proppenvollen Sitzungssaal des Rathauses an: Die Standort-Entscheidung könne nicht neu aufgerollt werden. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Direktor des Städte- und Gemeindebunds Karl-Christian Schelzke, der als Mediator aus den gegensätzlichen Interessen einen Kompromiss schmieden soll. Keine leichte Aufgabe. „Das wird eine Abwägungsfrage“, kündigte er denn auch vorsorglich an…”—> mehr

23.04.2013 BR www.br.de

“Verwaltungsgericht Würzburg – Bürger wollen mehr über Loacker wissen

… Die Bürgerinitiative “Lebenswertes Wonfurt” aus Wonfurt (Lkr. Haßberge) wollte Einsicht in die sogenannten Stoffmengenströme von Loacker erreichen. Mit den Angaben wollten sie abschätzen, wie viel Staubmengen mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen in der Vergangenheit im Normalbetrieb in die Umwelt gelangt sein könnten. Dazu hat das Gericht aber bisher keine Entscheidung gefällt.

Klärung durch Mediation – In der mündlichen Verhandlung am Gericht sind die Bürgerinitiative, das Landratsamt Haßberge und das Unternehmen Loacker übereingekommen,  dass sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit einem Mediationsverfahren beginnen wollen. Bevor sich die Fronten weiter verhärten, sollen die Streitfragen mit professionellen Mediatoren geklärt werden. Als Mediatoren werden Fachleute vom Verwaltungsgericht Ansbach eingesetzt.” —> mehr

22.04.2013 Capital

“Was Mediatoren und andere Friedensstifter leisten

Streitigkeiten müssen nicht vor Gericht ausgefochten werden. Bevor es eskaliert, haben Betroffene andere Möglichkeiten zur Konfliktlösung. Statt eines Richters ist ein Schlichter oft die bessere Wahl.

Schlichter – Ohne Risiko zum RechtZahlreiche Branchen setzen bei Streitigkeiten mit Kunden auf eigene Friedensstifter. Deren Hilfe ist kostenlos.

Sie haben Ärger mit ihrer Bank, dem Handwerker, einem Arzt, der Versicherung, dem Verkehrsbetrieb oder Energielieferanten? Dann wenden Sie sich an deren Ombudsleute oder Schlichtungsstellen. Sie versprechen, Probleme unbürokratisch und vor allem für Kunden kostenlos zu lösen…

Mediator – Profi als Vermittler – Wer Streitigkeiten dauerhaft befrieden will, sollte professionelle Hilfe bei der Konfliktlösung nutzen.

Stabiler Frieden Ziel ist es nicht, eine Streitfrage zu entscheiden, sondern einen Konflikt zu lösen. Zum Beispiel unter Nachbarn: Qualmt der Grill zu stark? Bellt der Hund zu laut? In der Mediation kommt alles auf den Tisch, auch die persönlichen Hintergründe des Streits. Unter professioneller Anleitung suchen die Parteien – nicht der Mediator – eine Lösung, die sich an den Interessen und nicht an den Rechten orientiert. Die Mediation ist ein geeignetes Verfahren, wenn die Parteien auch künftig miteinander zu tun haben: als Nachbarn, Mitglieder einer Eigentümergemeinschaft oder geschiedene Eltern von Kindern…

Richter – Auf die harte Tour - Sind alle anderen Einigungsversuche gescheitert, bleibt nur der Weg vor Gericht. Prozesse kosten Geld und Zeit – sorgen aber für verbindliche Urteile.

Ultima Ratio Manchmal führt kein Weg am Gericht vorbei: Am Ende steht eine verbindliche Entscheidung, die notfalls der Gerichtsvollzieher durchsetzt. Schaltet der Gegner auf stur oder spielt auf Zeit, gibt es keine Alternative. Immerhin kann eine Klage die Gesprächsbereitschaft fördern: Fast die Hälfte der Prozesse vor Landgerichten als erster Instanz enden durch einen Vergleich…” —> mehr

22.04.2013 Tiroler Tageszeitung Online

“Stiftung soll Keimzelle für Dorfentwicklung sein

Kaunertal – „Wir wussten, dass das Großkraftwerk wieder Unruhe ins Dorf bringt und wir brauchten einen Weg, damit umzugehen, ohne dass das Ganze eskaliert“, erinnert Bürgermeister Pepi Raich. Vor rund einem Jahr wurde die Idee eines Bürgerbeteiligungsprozesses geboren. Im März 2012 trafen sich die Einwohner der 600-Seelen-Gemeinde zum ersten Mal im so genannten „Café Kaunertal“ – Monate bevor das 1,1 Mrd. teure Tiwag-Projekt für den Ausbau des Kaunertalkraftwerks beim Land eingereicht wurde.

Das Resultat aus den regelmäßigen Treffen ist ein „Entwicklungsprogramm“ und die Idee einer „Kaunertal-Stiftung“, mit der die Gemeinde „unkompliziert und unbürokratisch“ Projekte für Landwirtschaft, Tourismus, dörfliche Infrastruktur usw. umsetzen kann…” —> mehr

22.04.2013 Main Post

“Mellrichstadt – Streitschlichter helfen bei handfestem Zoff

…Was tun, wenn sich Schüler in der Schule zoffen oder gar handgreiflich werden? Wie kann man Konflikte unter Schülern entschärfen und lösen helfen, bevor es für die Streitenden möglicherweise sogar zum Verweis durch die Schule kommt? In solchen prekären Situationen sind sogenannte Streitschlichter gefragt. Das sind Schüler meist höherer Jahrgangsstufen, die als neutrale Vermittler versuchen, Auseinandersetzungen zwischen streitenden Schülerparteien zu lösen. Wie man dabei vorgeht, lernen sie in einer speziellen Ausbildung…”—> mehr

22.04.2013 balaton-zeitung.info

“„Zukunft Berliner Landwehrkanal“: Größtes deutsches Mediationsverfahren geht in die entscheidende Phase

Betroffene und Beteiligte haben im Großprojekt Landwehrkanal weitere Ergebnisse auch auf höchster Verwaltungsebene erzielt: Die gemeinsam erarbeitete Haushaltsunterlage zur Sanierung des gesamten Landwehrkanals ist durch das Bundesverkehrsministerium ungewöhnlich schnell und in voller Höhe bewilligt worden.

Damit ist der Weg frei für eine nachhaltige ökonomische, ökologische und sozialverträgliche Sanierung, Gestaltung und Nutzung am, um und im gesamten Kanal. Voraus ging ein komplexes und aufwändiges Mediationsverfahren unter der Leitung von Stefan Kessen und Beate Voskamp von der MEDIATOR GmbH. „Im Unterschied zu anderen öffentlichen Großprojekten wie Stuttgart 21 oder dem Berliner Flughafen ist es durch die Mediation Zukunft Landwehrkanal gelungen, eine von allen beteiligten Personen, Gruppen, Institutionen und Organisationen getragene und qualitativ hochwertige Lösung zu erarbeiten“, so Kessen. Und mehr noch: Es konnten Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro gespart werden…” —> mehr

Mediation – News und mehr – 13.04.2013-20.04.2013

blog-mediation.de-newsAuswahl von Nachrichten über Mediation im Internet vom 13.04.2013-20.04.2013

Mediation, Streitschlichter, Streitschlichtung, VKI und AWD, Schlichtung, BMJ, Bundesministerium der Justiz, Leutheusser-Schnarrenberger, Mediationsgesetz, alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten, ADR, ODR, Almverfahren, Mediator Almfächenfeststellung, Jugendstrafrecht, Güterichter, Mediation im Gericht,  Konfliktlösung, Mediation Landwehrkanal, Mediator GmbH, Mediation Verband Metallarbeitgeber Elektroarbeitgeber, Wanderausstellung Mediation, Rechtsschutz und Mediation, Schariagerichte und Mediation, European Network for Dispute Resolution

19.04.2013 volksstimme.de

“2012 halfen Streitschlichter mehr als 500 Mal – Mediation meist billiger als eine Gerichtsverhandlung

Mit Streitschlichtung und Mediation beschäftigen sich heute Experten aus Sachsen-Anhalt in Berlin. “Bei den Mediationen dominieren zwei Hauptthemen”, sagt Jens Alicke, Vorsitzender des Mediatorenverbandes Sachsen-Anhalt. “Einerseits ist es die Familienmediation, die häufig Streitigkeiten nach Trennungen betrifft. Andererseits dreht sich die Streitschlichtung oft um wirtschaftliche Auseinandersetzungen, zum Beispiel zwischen Arbeitgebern und Angestellten.” 44 Streitschlichter sind momentan im Landesverband organisiert, laut Alicke seien sie im vergangenen Jahr in rund 800 Fällen hinzugezogen worden. Über 80 Prozent der Konflikte können laut Landesverbandsvorsitzenden durch die Streitschlichtung gelöst werden…” —> mehr

19.04.2013 report-k.de

“Mediation trifft Inklusion

Sowohl Mediation als auch Inklusion sind zwei  Begriffe die uns in den letzten Jahren immer häufiger in den Medien, in der Politik, in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung und in der Aufarbeitung von Rechtsstreitigkeiten begegnen. Aber sind diese Begriffe und diese Ideen wirklich so neu, oder verstecken sich hinter ihnen nicht vielmehr alte Rituale und menschliche Haltungen die es schon immer gegeben hat?

Wenn man den Begriff Mediation einmal zurückverfolgte, so geht dieser bis in die Antike Griechenlands zurück…” —> mehr

19.04.2013 derStandard.at

“VKI und AWD peilen Mediation an

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und der Finanzberater Swiss Life Select (vormals AWD) haben sich in der Causa um mutmaßlich geschädigte Immofinanz-Anleger am Freitag vor dem Handelsgericht Wien darauf geeinigt, Gespräche über das “Ob und Wie” eines Mediationsverfahren zu führen…” —> mehr

19.04. 2013 bmj.de

“Schlichtung und Mediation – Erfahrungsaustausch im Bundesministerium der Justiz

Zu der Tagung “Schlichtung und Mediation”, die am 19. April 2013 im Bundesjustizministerium stattfindet, erklärt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

Mit dem im Juli 2012 in Kraft getretenen neuen Mediationsgesetz wurde die Mediation erstmalig gesetzlich verankert. Das Gesetz ist damit ein Meilenstein in diesem Bereich. Betroffene haben seitdem bessere Chancen, bestehende Konflikte einvernehmlich durch Mediation zu lösen…

…Auf EU-Ebene gibt es weitere Bewegung im Bereich der einvernehmlichen Konfliktbeilegung. Es werden zeitnah zwei EU-Rechtsakte zur Streitbeilegung in Verbrauchersachen angenommen werden. Ich bin zuversichtlich, dass die Umsetzung der Rechtsakte zu einem weiteren Schub für die außergerichtliche Streitbeilegung in Deutschland und zu einem Ausbau der Schlichtungsstellen führen wird. Dabei sollte die Einhaltung der bewährten hohen Standards zur Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Streitbeilegungseinrichtungen gesetzlich abgesichert werden…

…Darüber hinaus wurde ein sog. “erweitertes Güterichtermodell” in verschiedenen Verfahrensordnungen eingeführt. Hierdurch erhalten die Beteiligten die zusätzliche Option, in einer Güteverhandlung vor einem speziellen Güterichter, der nicht zur Entscheidung des Rechtsstreits befugt ist, eine Einigung zu erzielen. Dieser Güterichter kann alle Methoden der Konfliktbeilegung einschließlich der Mediation einsetzen. Der Schutz der Vertraulichkeit in der Güteverhandlung vor dem nicht entscheidungsbefugten Güterichter ist gewährleistet. Die Verhandlung vor dem nicht entscheidungsbefugten Güterichter ist nicht öffentlich. Ein Protokoll über das richterlich geführte Gütegespräch wird nur aufgenommen, wenn die Parteien dies übereinstimmend beantragen…

…Auf EU-Ebene wird am 22. April 2013 der Rat die Richtlinie über die alternative Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (RL ADR) und die Verordnung über die Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (VO ODR) annehmen…” —> mehr

18.04.2013 tirol.orf.at

“Fischler fürchtet langwierige Almverfahren

Ex-EU-Kommissar Franz Fischler, der vor zwei Tagen zum Mediator in Sachen Almflächenfeststellung betraut wurde, hat erstmals zu seiner Aufgabe Stellung bezogen. Er hält die Lösung vieler komplizierter Fälle bis Juni für unrealistisch.

Bis Mitte kommender Woche will Ex-EU-Kommissar Franz Fischler seine Vorgangsweise im großen Durcheinander um Almflächenfeststellungen, von denen EU-Agrarförderungen abhängen bzw. Rückzahlungen und Sanktionen wegen falscher Angaben drohen, festlegen…” —> mehr

17.04.2013 Centrale für Mediation

“Landgericht Düsseldorf führt Güterichterverfahren bei Patenstreitigkeiten ein

In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf werden europaweit die meisten Patentverletzungsverfahren verhandelt. Das Landgericht Düsseldorf hat deshalb seinen Patentgerichtsstandort ausgebaut.

Neben der Verstärkung durch eine weitere Patentkammer wurde auch das Güterichterverfahren für Patentrechtsstreitigkeiten eingeführt…” —> http://www.centrale-fuer-mediation.de/31352.htm

17.04.2013 stimme.de

“Gemeinde schaltet Mediator ein

Ellhofen – In Sachen Standortsuche für ein neues Feuerwehrhaus bedient sich die Gemeinde Ellhofen nach den Querelen in der Vergangenheit jetzt eines neutralen Mediators.” —> mehr

17.04.2013 Hamburger Abendblatt

“Bilanz 2012: Norderstedt ist vorbildlich im Jugendstrafrecht

…In diesen konfliktreichen Verfahren ist das Thema Mediation wichtig. Zeit- und kostenintensive Verfahren können mit der Einigung der Parteien vor dem Güterichter abgekürzt werden. Das Norderstedter Gericht forciert die Mediation seit 2007…” —> mehr

17.04.2013 Weserkurier

“Methoden zur Konfliktlösung

Bei Streitigkeiten ist es nicht immer einfach eine Lösung zu finden, mit der beide Parteien zufrieden sind. Um doch einen Kompromiss zu erreichen, ist häufig eine sogenannte Mediation zur Konfliktbearbeitung sinnvoll.
In vielen Jobs, wie zum Beispiel in pädagogischen, sozialen, beratenden oder Dienstleistungsberufen, aber auch in der Rechtspflege ist eine Fortbildung in diesem Bereich eine nützliche Zusatzqualifikation…” —> mehr

17.04.2013 Mediation aktuell

“Mediation im öffentlichen Raum – Mediationsverfahren »Zukunft Landwehrkanal« in Berlin – Teil 3

Das Mediatorenteam der MEDIATOR GmbH Berlin, Beate Voskamp und Stefan Kessen, leitet seit 2007 eines der europaweit größten Mediationsverfahren zur Sanierung des Landwehrkanals in Berlin….

…Nach fast fünf Jahren Mediationsverfahren wurden bis 2013 viele wichtige Ziele erreicht…

…Die bisherigen Ergebnisse des Mediationsverfahrens unter der professionellen Leitung der Mediatoren Beate Voskamp und Stefan Kessen wurden von allen Beteiligten als großer ökologischer und wirtschaftlicher Erfolg bewertet.

Gegenseitiger Respekt und Verständnis für die wechselseitigen Interessen und Bedürfnisse aller Beteiligten waren und sind die Basis für ein nachhaltiges Zusammenwirken.

Es zeigt sich, dass Großprojekte dieser Art mithilfe von professioneller Mediation nicht nur zeitsparender, sondern auch kostengünstiger umsetzbar sind….” —> mehr

16.04.2013 baymevbm.de Die bayerischen Metall und Elektroratgeber

“Beratung zur Mediation

…Februar 2013 bieten wir unseren neuen Verbandsservice Mediation an. Ziel ist es, Sie bei einer außergerichtlichen Streitbeilegung unter Hinzuziehung eines Mediators…” —> mehr

16.04.2013 Kanzlei Wittmütz

“Wanderausstellung Mediation in Köln

Am 16.04.2013 wird die Wanderausstellung “Mediation – ein guter Weg zur Einigung” in Köln im Spanischen Bau des Rathauses eröffnet. Oberbürgermeister Jürgen Roters lädt zur Eröffnung um 17.00 Uhr in das Foyer des Spanischen Baus ein.

Die Deutsche Stiftung Mediation schickt die Ausstellung deutschlandweit auf Reisen, um die Mediation in Deutschland – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – nachhaltig zu etablieren und die Streitkultur zu verbessern…” —>mehr

16.04. 2013 meinAnzeiger.de

“Mediation und Rechtsschutz – passt das zusammen?

Ein deutsches Sprichwort sagt „ Was nichts kostet, ist nichts wert.“ Aber wenn es was kostet, ist es dann mehr wert? Und wenn es mehr kostet als erwartet, wer zahlt die Rechnung? Und sind wir bereit für unsere eigenen Wege auch zu bezahlen? Auch wenn es mehr kostet?

Bevor eine Mediation stattfindet, wird zwischen den Medianten und dem Mediator ein Eingangsgespräch geführt. Neben Aufklärung über das Verfahren und Festlegen von Kommunikationsregeln wird die Frage nach den Kosten geklärt…” —> mehr

16.04. 2013 ra-braune.de

“Eine gewisse Vorstellung von der Zukunft…

…ist durchaus hilfreich, wenn es in der Mediation darum geht, die Interessen der Medianden in der Phase der Konflikterhellung herauszufinden. Es ist immer wieder für mich als Mediator erstaunlich, dass die Beteiligten genau wissen, was sie nicht (mehr) wollen. In aller Regel haben sie aber keine Vorstellung davon, was sie wollen und wie ihre Zukunft aussehen soll.

Allein schon die Bitte, einen “Nicht-mehr-wollen-Wunsch” umzuformulieren in einen positiv ausgedrückten Wunsch, ist für viele Medianden kaum zu erfüllen. Im Laufe des Streites hat sich schon so sehr festgesetzt, was man vom Streitpartner nicht will, dass es kaum möglich ist, einen Gedanken daran zu verschwenden, was man den stattdessen eigentlich will…” —>mehr

16.04.2013 MARIMIG

“Schariagerichte in Großbritannien – Mediation oder Paralelljustiz?

Das islamische Recht, die Scharia, ist schon längst in Europa angekommen. Besonders deutlich wird das in Großbritannien, das aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit besonders viele Migranten aus muslimischen Ländern aufgenommen hat. Bereits 1982 öffnete der erste Schariarat in London seine Pforten. Seither bestimmen er und dutzende weitere islamische Schiedsgerichte über finanzielle und familienrechtliche Angelegenheiten tausender britischer Muslime. Gegnerinnen und Gegner sehen darin eine Paralleljustiz, die Frauen diskriminiert.

Während sich vor allem Frauen an Schariaräte wenden, möchte die parteilose Politikerin Caroline Cox mit ihrem Gesetzesentwurf Musliminnen vor islamischen Mediations- und Schlichtungsstellen schützen. Wie ernst sollte man die Befürchtungen der Gegner nehmen? Und wie sieht der Alltag in islamischen Schiedsgerichten aus?…”—> mehr

15.04.2013 in-Mediation.eu

“European Network for Dispute Resolution

Was ist eigentlich die ENDR?

Letzte Woche wurde ich gefragt, ob und inwieweit die Schiedsgerichtsordnung der ENDR zu verwenden ist und was ENDR denn überhaupt bedeutet. Weil ich im Internet ständig auf ENDR Seiten stieß, ohne eine Antwort zu finden, habe ich recherchiert:

ENDR steht für EUROPEAN NETWORK FOR DISPUTE RESOLUTION. Es handelt sich um eine EWIV (Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung), die vor mehr als 15 Jahren gegründet wurde mit dem Ziel, europäischen Firmen ein schnelles und kostengünstiges Schiedsverfahren anzubieten…” —> mehr