OLG Frankfurt – Keine Zwangsmediation in den AGB von Versicherungen

Mediation aktuell berichtet in einem Beitrag über ein Musterverfahren der Rechtsanwaltskammer Berlin mit einem Rechtsschutzversicherer.

Im Urteil wird der

„beklagten RSV untersagt, Rechtsschutzversicherungsverträge zu verwenden, deren Versicherungsbedingungen (AGB) vorsehen, dass der Kunde in bestimmten Rechtsschutzbereichen

 

  • außergerichtlich nur die Kosten eines von der RSV ausgewählten Mediators bekommt,
  • für ein gerichtliches Verfahren Rechtsschutz erst dann erhält wenn er zuvor ein Mediationsverfahren erfolglos durchgeführt hat, das vor einem von der RSV ausgewählten Mediator versucht wurde.“

Mehr Informationen —> hier

Qualitätsverbund Mediation

Nachdem nun seitens des Justizministeriums die Rechtsverordnung zum „zertifizierten Mediator“ nicht so schnell zu erwarten ist, haben die Verbände die Initiative für einen Qualitätsverbund Mediation ergriffen. Der BMWA hat seine Mitglieder mit folgender Mail  und einem Mitgliederschreiben informiert

„Die Vorstände der 5 Mediations-Verbände mit über 6.000 Mitgliedern – BAFM, BM, BMWA, DFfM, DGM – halten es für dringend geboten einen „Qualitätsverbund Mediation“ zu schaffen. Seine Aufgabe soll sein, den Basisstandard der Mediation zu etablieren. Dies dient der Qualitätssicherung und der Markttransparenz. Ferner soll den Erfordernissen des Verbraucherschutzes Rechnung getragen werden, um das Vertrauen in die Mediation zu stärken.

Als Grundlage für den Basisstandard sollen die Elemente einbezogen werden, die sich über die letzten 20 Jahre bewährt haben. Das sind unter anderem: Ausbildungen im Umfang von mindestens 200 Zeitstunden durch qualifizierte Lehrende, ein angemessener Anteil davon Selbstreflexion und direkter Praxisbezug durch echte Mediations-Fälle.

Auf dem Weg der weiteren Ausgestaltung der Profession Mediation halten es die Vorstände für zielführend jetzt zu handeln. Damit möchten die Vorstände die Marktverantwortung der Mediationsverbände gemeinsam wertebildend wahrnehmen.

Der nächste Schritt wäre diesen Basisstandard zu entwickeln. Das bedeutet nicht die verbandseigenen Standards außer Kraft zu setzen.

Hierzu bitten wir Sie um Ihre Anregungen. Außerdem werden wir unsere verbandsinternen Gremien bitten, tätig zu werden. Wir werden Sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Das nächste Treffen der verbandsübergreifenden Arbeitsgruppe findet am 9. November 2015 in Berlin statt.“

 

Vorstellung Zweisicht.Akademie

Zweisicht

Zweisicht ist ein Freiburger Beratungsunternehmen, das sich auf die Begleitung schwieriger Kommunikationsprozesse und auf die Entwicklung einer konstruktiven Zusammenarbeit spezialisiert hat. Als Praktiker mit langjähriger Expertise unterstützt Zweisicht Unternehmen, soziale Einrichtungen und den öffentlichen Dienst. Die langjährige Erfahrung im Umgang mit Konflikten sowie Konzepten und Methoden für eine effiziente und gleichzeitig faire Zusammenarbeit werden in der Zweisicht.Akademie weitergegeben. Zweisicht trainiert Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen rund um die Themen Kommunikation, Konfliktmanagement und Führung. Seit 2003 bildet Zweisicht in Wirtschaftsmediation nach den Standards und Ausbildungsrichtlinien des Bundesverbandes MEDIATION e. V. aus.

In der Ausbildung in Wirtschaftsmediation vermittelt Zweisicht fundierte Kenntnisse in der Anwendung von Mediation in Wirtschaftsunternehmen, Verwaltungen/Behörden und sozialen Einrichtungen mit einem Schwerpunkt auf Konflikten in Gruppen und (Projekt-) Teams. Neben den theoretischen und praktischen Grundlagen der Mediation erlernen die Teilnehmer/-innen verschiedenen Interventionsmethoden aus Kommunikation, Psychologie und Neurobiologie sowie Elemente aus der Organisationsentwicklung und Gruppendynamik.

Die Arbeitsweise in der Ausbildung:

  • Theoretische Grundlagen durch Vortrag, Moderation, Gruppenarbeit, Video, Literatur.
  • Handwerkszeug und professionelle Interventionstechniken durch Übungen, Fallbeispiele der Teilnehmenden, Rollenspiel, Feedback.
  • Reflexion und persönliches Wachstum durch Intervision in Kleingruppen, Supervision, Feedback und Selbsterfahrung in Bezug auf Ihr eigenes Konfliktverhalten

Zweisicht startet zweimal jährlich einen Ausbildungsgang in den Zweisicht Seminarräumen in Freiburg. Der Ausbildungsgang ist berufsbegleitend konzipiert und umfasst 23 Tage. Die Ausbildungsstunden sind entsprechend den Standards des Bundesverbandes Mediation e.V. auf 200 Zeitstunden Seminar, Supervision und Intervision aufgeteilt.

Für weitere Informationen stehen Ihnen Christian Bähner und Elke Schwertfeger telefonisch und persönlich gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Informationen zu den aktuellen Ausbildungen erhalten Sie in unserem Portal unter www.mediation.de/ausbildung oder auf der Homepage der Zweisicht.Akademie.

Vorstellung ImKonsens – Mediation und Diversity

ImKonsens – Mediation und Diversity

„ImKonsens – Mediation und Diversity“ ist ein Anfang 2014 gegründetes Unternehmen, das sich aus dem langjährigen „Geschäftsbereich des Instituts BerlinMediation – Kerstin Kittler“ in ein eigenständiges Unternehmen unter der Leitung von Kerstin Kittler weiterentwickelt hat. Ein umfassendes Netzwerk von Dozentinnen und Dozenten unterschiedlichster Fachrichtungen ergänzt dynamisch das Team in Berlin, Leipzig und Mainz.

Ausbildung und Weiterbildung in Mediation bei ImKonsens Berlin – Leipzig – Mainz

ImKonsens bietet eine an zeitlichen Ressourcen der Teilnehmer/innen orientierte und zertifizierte Mediationsausbildung an. Ob als Jahresausbildung, als solide Grundausbildung oder unter der Woche in Kompaktseminaren. In den Aufbaukursen können Mediatorinnen / Mediatoren Zusatzqualifikationen erwerben. ImKonsens unterstützt die Teilnehmer/innen darin, ihre Anerkennung beim Bundesverband MEDIATION e.V. zu beantragen.
• ImKonsens vermittelt die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten der Mediation.
• ImKonsens begleitet die Teilnehmer/innen persönlich und bietet einen strukturierten Ausbildungsrahmen.
• ImKonsens arbeitet überwiegend zu zweit im Teamteaching.
• ImKonsens bildet nach den Standards des Bundesverbandes Mediation und den Rahmenbedingungen des Mediationsgesetzes aus.

Besonderer Wert wird in der Ausbildung auf den Umgang mit Diversität und non-verbaler Kommunikation in der Mediation gelegt. ImKonsens bietet ausbildungsübergreifend eine Rollenspiel-Werkstatt mit Schauspielern an. Diese Übungsabende werden von einer Ausbilderin fachlich begleitet und bieten Raum zum Erproben der Mediator/innen- Rolle.

• Gruppengröße bis 14 Personen
• Netzwerk aus Dozentinnen/Dozenten verschiedener Fachgebieten
• Vielfalt der Teilnehmenden
• Praxisbezogene Methoden
• Prozessorientierte Arbeitsweise
• Ganzheitlicher Ansatz (inklusive nonverbaler Kommunikation, Körperwahrnehmung/Körpersprache)

Informationen zu den aktuellen Ausbildungen erhalten Sie in unserem Portal unter www.mediation.de/ausbildung oder auf der Homepage der ImKonsens – Mediation und Diversity .

Es muss nicht vor Gericht enden – Wie Mediation beim Familienstreit hilft

titel

Die Zeitschrift Finanzen hat eine Infobroschüre zum Thema Mediation entwickelt und veröffentlicht.

Die Mediation GmbH hat die Verfasser bei der Konzeption und Inhalten unterstützt.

Sie finden die Infobroschüre ab sofort zum kostenlosen Download unter

 

www.finanzen.de/rechtsschutzversicherung/mediation

Keine Angst vor Konflikten

titelMediation wird populär. Inzwischen wird nicht nur im Fernsehen das Thema immer öfter aufgegriffen. Auch in Publikationen wie dem Reformhauskurier wird auf Mediation hingwiesen. In dem Beitrag „Keine Angst vor Konflikten„, der in der Novmeber-Ausgabe des Reformhauskuriers erschienen ist ist auch Hinweis auf unser Portal www.mediation.de aufgeführt

Tag der Mediation unter dem Motto „Zoffen – aber richtig!“ in Mülheim/Ruhr

Der Verein „Mediation Rhein-Ruhr“ in Kooperation mit der Heinrich-Thöne-Volkshochschule hat
es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über Mediation zu informieren und veranstaltet am

am Sonntag, 21. September 2014, 10.00 – 16.00 Uhr
in der Heinrich-Thöne-Volkshochschule, Bergstr. 1 – 3, 45479 Mülheim an der Ruhr

den Tag der Mediation unter dem Motto „Zoffen – aber richtig!“

Agenda:

  • Mediation im Treppenhaus – live
  • Schule: Mobbing im Internet – Theaterstück
  • Voneinander trennen mit Gewinn – live
  • Streitschlichtung & Mediation an Schulen
  • Konfliktkosten in Unternehmen
  • Bedeutung der Mediation für das Handwerk
  • Live dabei: die Big Band der Luisenschule
  • Ausstellung – auf den Spuren Contarini’s im westfälischen Frieden

Landesjustizminister und Schirmherr Thomas Kutschaty wird die Veranstaltung
eröffnen.

Vorstellung PFEOS – Kompetenz-Zentrum für Training, Coaching und Mediation

Logo PfeosSeit 2009 qualifiziert PFEOS Mediatoren und Mediatorinnen in berufsbegleitenden Jahresausbildungen.

PFEOS bietet Mediationsausbildungen in Waltenhofen / Kempten im Allgäu in  eigenen Räumen an und innerbetrieblich deutschlandweit.
Die Weiterbildungen umfassen jeweils mindestens 200 Stunden, die sich auf 15 Seminartage in Blöcken von 3 Tagen über mindestens ein Jahr verteilen. Sie entsprechen den Standards des Bundesverbandes Mediation für die Anerkennung als „MediatorIn BM“ und ermöglichen in der Regel außerdem die Zertifizierung bei den Kooperationspartner des BM.

Die Ausbildungsgruppen sind multiprofessionell zusammengesetzt. Bereits durch den Erfahrungshintergrund der Teilnehmenden wird die Perspektive auf verschiedene Anwendungsgebiete der Mediation gerichtet.

Besonderen Wert legt PFEOS bei den Ausbildungen auf den Praxisbezug und unterstützt alle Teilnehmer bei ihren ersten Schritten in die Mediationspraxis.

Die nächste Mediationsausbildung startet am 18.09.2014.

Neben der Mediationsausbildung bietet PFEOS auch Seminare an z.B. aktuell mit Beginn am 26.09.2014 ein Seminar mit dem Titel „Diplomatische Kommunikation im Alltag und am Arbeitsplatz“, in dem Mediation als Arbeitsmittel und
erste Konfliktbewältigungsstrategien als Handwerkszeug vorgestellt und vermittelt werden.

Mehr zu diesen Ausbildungen unter www.pfeos.de oder www.mediation.de/ausbildung

2. Jahrestag der Mediation am 26.07.2014 in Osnabrück

Messestand1Die Veranstaltung in Osnabrück am 26.7. anläßlich des 2.Jahrestages der Mediation war ein voller
Erfolg, die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet u.a.

„Drei Millionen Klagen vor deutschen Gerichten pro Jahr stehen bisher nur 7500 Mediationen gegenüber – 0,25 Prozent. Die Deutsche Stiftung für Mediation will auch deshalb für die neue Streitkultur werben, bei der nicht ein Urteil, ein Ja oder Nein, Alles oder Nichts am Ende eines Konflikts stehen….

Wie Victor Müller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Mediation feststellte, hat in England eine Mediation Vorrang vor einer Gerichtsverhandlung. Mediatorin Angela Kaschewski wünscht sich eine ähnliche Praxis auch in Deutschland – und möchte eines Tages auch in dieser Hinsicht eine Parallele mit der Geschichte des Sicherheitsgurtes ziehen können , denn der wurde irgendwann Pflicht.“

Anläßlich des Jahrestages hat die Deutsche Stiftung Mediation eine Festschrift herausgegeben.

Die Ausstellung im Rathaus der Stadt Osnabrück ist noch bis zum 03.08.2014 zu besuchen